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	<title>Resilienz | BACK TO CONNECT</title>
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	<title>Resilienz | BACK TO CONNECT</title>
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		<title>Komplexität zulassen – und bewusst reduzieren: Zwischen Klarheit und Tiefe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Silke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2025 10:59:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Komplexität]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Spannung aushalten]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2 data-start="398" data-end="452"><strong data-start="398" data-end="452">Komplexität bewusst reduzieren – ein Plädoyer für reife Klarheit</strong></h2>
<h3 data-start="398" data-end="452"><strong data-start="398" data-end="452">Ein Plädoyer für den reifen Umgang mit Komplexität</strong></h3>
<p data-start="454" data-end="806">Ich erinnere mich gut an meine Zeit im Mathematikstudium. Sobald wir uns im n-dimensionalen Raum bewegten, wurde es knifflig. Während ich mir dreidimensionale Zusammenhänge noch gut vorstellen konnte, wurde es bereits im vierdimensionalen Raum – häufig mit der Zeit als zusätzliche Achse – immer abstrakter. Und im n-dimensionalen? Rein visuell: unmöglich.</p>
<p data-start="808" data-end="1184">Was habe ich anfänglich getan? Ich habe trotzdem reduziert. Ich habe die Komplexität auf ein für mich vorstellbares Maß heruntergebrochen – meistens auf drei Dimensionen. Das half meinem Verstand, ein Bild zu entwickeln. Aber: Diese <strong>Reduktion führte gelegentlich zu Denkfehlern</strong> in meinen Beweisen, weil ich in dieser Vereinfachung Dinge übersehen habe, die im höheren Raum nicht mehr galten.</p>
<h3 data-start="1191" data-end="1235">Warum ich das heute so relevant finde</h3>
<p data-start="1237" data-end="1482">In meiner Arbeit als Coach und Trainerin erlebe ich genau dieses Spannungsfeld wieder:<br data-start="1323" data-end="1326" /><strong data-start="1326" data-end="1393">Wir sehnen uns nach Klarheit. Nach Struktur. Nach Orientierung.</strong><br data-start="1393" data-end="1396" />Aber das Leben – und vor allem die Innenwelt des Menschen – ist komplex. Sehr komplex.</p>
<p data-start="1484" data-end="1785">In der Persönlichkeitsentwicklung, in der Psychologie, im Businesskontext und auch im Spirituellen arbeiten wir mit Modellen: vom inneren Team über das Eisbergmodell bis hin zu spirituellen Landkarten wie Chakren oder Archetypen. Sie alle helfen uns, etwas zu <em>begreifen</em>, was sonst kaum fassbar wäre.</p>
<p data-start="1787" data-end="1920">Aber: Sie sind <strong data-start="1802" data-end="1817">Reduktionen</strong>. Vereinfachungen. Konstrukte.<br data-start="1847" data-end="1850" />Und wenn wir das vergessen, verwechseln wir die Landkarte mit dem Gebiet.</p>
<h3 data-start="1927" data-end="1992">Wann Reduktion hilfreich ist – und wann sie gefährlich wird</h3>
<p data-start="1994" data-end="2033">Reduktion ist dann hilfreich, wenn sie:</p>
<ul data-start="2034" data-end="2169">
<li data-start="2034" data-end="2072">
<p data-start="2036" data-end="2072"><strong data-start="2036" data-end="2060">Orientierung schafft</strong> statt Enge,</p>
</li>
<li data-start="2073" data-end="2122">
<p data-start="2075" data-end="2122"><strong data-start="2075" data-end="2102">Verständnis erleichtert</strong> statt zu verzerren,</p>
</li>
<li data-start="2123" data-end="2169">
<p data-start="2125" data-end="2169"><strong data-start="2125" data-end="2142">Zugang öffnet</strong> statt Tiefe zu verhindern.</p>
</li>
</ul>
<p data-start="2171" data-end="2207">Reduktion wird gefährlich, wenn sie:</p>
<ul data-start="2208" data-end="2374">
<li data-start="2208" data-end="2250">
<p data-start="2210" data-end="2250">zur <strong data-start="2214" data-end="2236">absoluten Wahrheit</strong> erklärt wird,</p>
</li>
<li data-start="2251" data-end="2303">
<p data-start="2253" data-end="2303"><strong data-start="2253" data-end="2276">Komplexität negiert</strong>, statt sie zu integrieren,</p>
</li>
<li data-start="2304" data-end="2374">
<p data-start="2306" data-end="2374">zur <strong data-start="2310" data-end="2336">spirituellen Abkürzung</strong> wird („Alles ist eins – also egal.“).</p>
</li>
</ul>
<h2>Was es braucht: Reife im Umgang mit Komplexität</h2>
<p data-start="2437" data-end="2541">Wir brauchen nicht <em data-start="2456" data-end="2465">weniger</em> Komplexität – wir brauchen einen <em data-start="2499" data-end="2512">bewussteren</em> Umgang mit ihr. Dazu gehört:</p>
<ul data-start="2542" data-end="2832">
<li data-start="2542" data-end="2612">
<p data-start="2544" data-end="2612"><strong data-start="2544" data-end="2567">Ambiguitätstoleranz</strong> – oder in einfachen Worten: die Fähigkeit, Mehrdeutigkeit bzw. Widersprüche auszuhalten.</p>
</li>
<li data-start="2613" data-end="2689">
<p data-start="2615" data-end="2689"><strong data-start="2615" data-end="2641">Bewusste Vereinfachung</strong> – nicht aus Bequemlichkeit, sondern als Brücke.</p>
</li>
<li data-start="2690" data-end="2748">
<p data-start="2692" data-end="2748"><strong data-start="2692" data-end="2701">Demut</strong> – dass wir nie das ganze Bild erfassen können.</p>
</li>
<li data-start="2749" data-end="2832">
<p data-start="2751" data-end="2832"><strong data-start="2751" data-end="2765">Verbindung</strong> – dass wir Modelle nicht isoliert, sondern eingebettet betrachten.</p>
</li>
</ul>
<h2><span>Was das mit Führung zu tun hat</span></h2>
<p><span>Gerade in der heutigen Zeit zeigt sich Führungsqualität nicht daran, alles im Griff zu haben – sondern darin, </span><span><strong>Komplexität nicht reflexhaft zu reduzieren</strong></span><span>, sondern bewusst zu navigieren.</span></p>
<h3><span>1. Entscheidungen im Komplexen treffen</span></h3>
<p><span>In komplexen Situationen gibt es selten eindeutige Antworten. Entscheidungen müssen getroffen werden, auch wenn Informationen unvollständig sind.</span><br /><span>Hier hilft bewusste Komplexitätsreduktion: </span><span><em>Was ist jetzt wirklich relevant?</em></span><span> Und was darf auch mal offen bleiben?</span></p>
<p><span>Die Gefahr besteht darin, aus Angst vorschnell zu vereinfachen – um Kontrolle zu behalten. Doch echte Führung entsteht, wenn ich in der Lage bin, </span><span><strong>zwischen Klarheit und Unsicherheit zu unterscheiden</strong></span><span> – und trotzdem zu entscheiden.</span></p>
<h3><span>2. Selbstführung als Voraussetzung</span></h3>
<p><span>Komplexität triggert. Sie kann Überforderung, Kontrollbedürfnis oder Rückzug auslösen.</span><br /><span>Nur wer sich selbst gut kennt, kann in solchen Momenten bei sich bleiben und nicht in alte Muster kippen.</span></p>
<p><span>Die Frage lautet:</span><br /><span>👉 </span><span><em>Was gehört gerade wirklich zu mir – und was ist Projektion, Stress oder ein Automatismus?</em></span><br /><span>Führung beginnt innen. Ohne Selbstführung ist keine tragfähige Führung nach außen möglich.</span></p>
<h3><span>3. Andere in der Komplexität begleiten</span></h3>
<p><span>Gute Führung bedeutet heute nicht, die Richtung vorzugeben – sondern Räume zu schaffen, in denen andere </span><span><strong>mitdenken, mitfühlen und mitverantworten</strong></span><span> können.</span><br /><span>Das heißt: Widersprüche aushalten. Unterschiedliche Perspektiven zulassen. Nicht sofort auflösen müssen, was noch reift.</span></p>
<p><span>Oder wie eine Klientin neulich sagte:</span></p>
<blockquote>
<p><span><em>„Ich habe verstanden, dass ich nicht mehr für Orientierung sorge, indem ich alles weiß – sondern indem ich verbunden bleibe, auch wenn ich nicht alles weiß.“</em></span></p>
</blockquote>
<h3><span>Und genau das ist für mich: reife Führung im Komplexen.</span></h3>
<blockquote data-start="600" data-end="715">
<p data-start="602" data-end="715"><em data-start="602" data-end="715">Wahre Tiefe entsteht nicht durch noch mehr Wissen, sondern durch Bewusstheit im Umgang mit dem, was wir wissen.</em></p>
</blockquote>
<p data-start="717" data-end="822">Nicht weniger – sondern bewusster.<br data-start="751" data-end="754" />Nicht glatt – sondern menschlich.<br data-start="787" data-end="790" />Nicht perfekt – sondern präsent.</p>
<p data-start="824" data-end="945">Die Reduktion von Komplexität ist kein Fehler. Sie ist eine Einladung.<br data-start="894" data-end="897" />Aber nur, wenn wir ihr mit Achtsamkeit begegnen.</p>
<p data-start="947" data-end="1098">Die Frage ist nicht: <em data-start="968" data-end="992">Reduzieren oder nicht?</em><br data-start="992" data-end="995" />Die Frage ist:<br data-start="1009" data-end="1012" />👉 <em data-start="1015" data-end="1098">Bin ich mir bewusst, was ich gerade tue – und was ich dabei vielleicht ausblende?</em></p>
<p data-start="273" data-end="410"><strong data-start="273" data-end="408">Was wäre, wenn Klarheit nicht entsteht, weil du alles verstehst – sondern weil du lernst, mit dem Nichtwissen verbunden zu bleiben?</strong></p>
<p data-start="417" data-end="600">Wenn du lernen möchtest, <strong data-start="442" data-end="551">wie du mit Komplexität bewusst umgehen kannst – in deinem Leben, in deiner Führung, in deinen Beziehungen</strong> – dann lade ich dich ein, tiefer einzutauchen.</p>
<p data-start="607" data-end="749">👉 Lass uns gemeinsam hinschauen. <br data-start="643" data-end="646" />👉 Vereinbare ein <a href="https://calendly.com/silke-backtoconnect/30min" target="_blank" rel="noopener">kostenloses Impulsgespräch</a> oder melde dich zu meinem <a href="https://silkewolf.com/deeply-alive/">nächsten Gruppenprogramm</a> an.</p></div>
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		<title>Stress – Geniale Erfindung der Natur oder Fallstrick der modernen Zeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Silke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Mar 2017 10:37:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Stress kann uns wachsen lassen – oder ausbrennen. </strong></h1>
<p>Warum Stress ursprünglich ein geniales Überlebensprogramm war und wie du heute Resilienz als Schutzschild gegen negativen Stress nutzen kannst.</p>
<p data-start="670" data-end="700">In diesem Beitrag lernst du:</p>
<ul data-start="701" data-end="1005">
<li data-start="701" data-end="749">
<p data-start="703" data-end="749">warum Stress ursprünglich lebensrettend war,</p>
</li>
<li data-start="750" data-end="845">
<p data-start="752" data-end="845">was den Unterschied zwischen positivem (Eustress) und negativem Stress (Distress) ausmacht,</p>
</li>
<li data-start="846" data-end="899">
<p data-start="848" data-end="899">warum unser moderner Alltag zu Dauerstress führt,</p>
</li>
<li data-start="900" data-end="1005">
<p data-start="902" data-end="1005">und wie Resilienz, Achtsamkeit und bewusste Entscheidungen dir helfen, mit Stress gesünder umzugehen.</p>
</li>
</ul>
<h2><strong>Die Suche nach dem Kick</strong></h2>
<p>Ich stehe am Rand einer Felswand. In mir tobt eine Diskussion:</p>
<p style="padding-left: 30px;">„Komm spring schon! Es sind schon so viele vor dir gesprungen. Die Guides wissen, was sie tun.“</p>
<p>Meine Sinne sind total geschärft. Ich nehme jeden Felsvorsprung, das Rauschen des Wassers und den Wind um mich herum extrem deutlich war. Mein Puls steigt, mein Muskeln sind angespannt.</p>
<p style="padding-left: 30px;">„Bist du des Wahnsinns! Siehst du den Felsvorsprung? Was ist, wenn du es nicht schaffst über ihn hinauszuspringen? Das bedeutet das Ende. Warum musst du eigentlich immer überall dabei sein? Alle anderen Frauen sind wohlweißlich unten geblieben. Nur du stehst wieder einmal mitten drin.“</p>
<p style="padding-left: 30px;">„Ich glaube du übertreibst. Es sind schon so viele vor uns gesprungen, und im Übrigen habe ich keine Lust mehr auf diese Diskussion. Ich springe jetzt.</p>
<p>Um meine inneren Stimmen zu übertönen, springe ich mit einem lauten Schrei dem Wasserfall entlang 10 Meter in die Tiefe. Ich tauche in das angenehm kühle Wasser ein. Als ich wieder auftauche jubelt alles in mir.</p>
<p style="padding-left: 30px;">„Ich habe es gemacht. Ich habe mich getraut und ich habe es geschafft. Und ich muss gleich noch mal rauf.“</p>
<h2>Das Wachstum nach dem Stress</h2>
<p>Nach dem erfolgreichen Sprung wird mein Körper mit Serotonin, Noradrenalin und Endorphinen geflutet. Serotonin sorgt für das Glücksgefühl, Endorphine erhöhen meine Leistung und lassen mich gleich noch mal nach oben klettern und das Noradrenalin sorgt für das Wachstum meines Gehirns und legt eine neue Verschaltung in meinem Gehirn an, in der die positive Erfahrung der Stressbewältigung gespeichert und für die Zukunft nutzbar gemacht wird.</p>
<blockquote>
<p>Stress sorgt für Wachstum. In dem wir uns kontrolliert Stress aussetzen und diesen erfolgreich bewältigen, kann unser Hirn wachsen. Wir werden besser und erweitern unsere Komfortzone.</p>
</blockquote>
<h2>Die Definition von Stress</h2>
<p>Hans Selye gilt als Vater der Stressforschung. In der Zusammenfassung seines Lebenswerkes bemerkte Selye „Ich habe allen Sprachen ein neues Wort geschenkt – Stress“. Vor den 1930er Jahren gab es in unserer Gesellschaft keinen Ausdruck für Stress.</p>
<blockquote>
<p>„Stress ist die unspezifische Reaktion des Körpers auf jede an ihn gestellte Anforderung.“<br /><strong>Hans Selye</strong></p>
</blockquote>
<p>Hans Selye erkannte auch, dass es zwei verschiedene Arten von Stress gibt. Es gibt Eu-Stress, der uns beflügelt, und den Dis-Stress, der uns ausbremst und am Ende ausbrennt.</p>
<h2>Stress liegt im Auge des Betrachters</h2>
<p>Vor kurzem war ich mit meinem Mann, einem begeisterten Bergsteiger, bei einem Vortrag von Ueli Steck. Ein Bergsteiger der besonderen Art. Dieser kletterte selbst die Annapurna ohne Sicherung und alleine. Der Mann auf der Bühne hat mich sehr fasziniert. Schon die Vorstellung einen 8000er zu besteigen ist weit außerhalb meiner heutigen Komfortzone. Das Ganze auch noch ohne Sicherung und alleine übersteigt alle meine Vorstellungen. War es für Ueli Steck Stress? Bestimmt! Er brauchte mit Sicherheit das Adrenalin für den Fokus, die Konzentration und die Aktivierung aller Reserven, um dieses Unternehmen zu stemmen. War es Disstress? Nein, das glaube ich nicht.</p>
<h2>Was macht Stress zum Dis- bzw. Eustress?</h2>
<p>Ob Stress positiv oder negativ empfunden wird, liegt nur an uns und unserer inneren Haltung, unseren Erfahrungen und unserer körperlichen Fitness. Warum war es für Ueli Steck mit größter Wahrscheinlichkeit Eustress?</p>
<blockquote>
<p>Die <strong>Bewertung der Stressfaktoren</strong> war mit Sicherheit positiv. Es war sein lang gehegter Traum, den er sich erfüllen konnte.</p>
<p>In seinem Vortrag kam klar zum Ausdruck, dass er sich <strong>der Situation absolut gewachsen füllte</strong>.</p>
<p>Er begab sich <strong>freiwillig in diese Situation</strong>.</p>
<p>Er benötigte für den Aufstieg 17 Stunden und für den Abstieg 11. Das mag für die meisten für uns eine unglaublich lange Zeit sein. Für ihn war es eine <strong>überschaubare Zeit</strong>. Der Stress hatte für ihn ein ganz klares Ende.</p>
</blockquote>
<h2>Stress- eine geniale Erfindung der Natur</h2>
<p>Um das Überleben zu sichern, waren bereits mit den ersten Wirbeltieren Notfall-Programme entstanden, die im Gehirn bei Gefahr Signalstoffe produzierten, welche ins Blut abgegeben werden.</p>
<p>Die hormonelle Stressreaktion ermöglicht uns die letzten Reserven unseres Körpers zu mobilisieren. Sei es der Angriff eines Säbelzahntigers oder einer Nachbarsippe, die es auf der Suche nach Nahrung nicht gut mit potentiellen Konkurrenten meinten.</p>
<p>Immer wenn in der Außenwelt lebensbedrohliche Veränderungen aufgetreten sind, wurde dieses Programm ausgelöst. Durch die Flucht oder den Kampf wurden Stresshormone abgebaut und die anschließende Ruhephase hat das Gehirn und unser gesamtes System wachsen lassen, um künftig ähnliche Gefahrensituationen besser zu meistern.</p>
<h2>Was ist heute anders?</h2>
<p>Heute häufen sich die Stressreaktionen. Wir hetzen aus dem Haus. Quälen uns durch den Verkehr mit der Sorge zu spät zu kommen. Wir sitzen in Meetings. Beantworten nebenbei Emails. Machen Pläne, während wir unsere vielen anderen Aufgaben erledigen und wissen nicht, wie wir unsere Termine halten sollen. Kaum ist etwas fertig, steht schon die nächste Änderung vor der Tür und es geht weiter.</p>
<blockquote>
<p>Unser Körper hat keine Zeit mehr die angesammelten Stresshormone abzubauen.</p>
</blockquote>
<p>Haben wir heute Stress, besonders im Job, ist es selten eine Option zu fliehen oder sich in einen Kampf zu stürzen. Wir ärgern uns, sind wütend oder wir haben Angst und müssen trotz allem die Contenance wahren.</p>
<p>In unserer Gesellschaft hat Leistung, Ordnung, Ansehen, Geld oder beruflicher Erfolg einen hohen Stellenwert. Oft fehlt uns die Zeit eine wirkliche Beziehung zu den Menschen in unserer Umgebung aufzubauen.</p>
<p>Wir sitzen immer mehr, bewegen uns immer weniger und wir nutzen immer weniger die entspannende Wirkung der Natur. Ohne Bewegung kann der Abbau von Stresshormonen bis zu 48h dauern.</p>
<p>Das Freizeitangebot wird immer größer. Entweder hetzen wir von Angebot zu Angebot oder wir sind schon so erschöpft, dass wir uns nicht mehr von der Coach bewegen können und beim Fernsehen das Leben, Scheitern und das Glück anderer Menschen leben.</p>
<h2>Der Grund-Stress-Level ist heute für viele Menschen erhöht</h2>
<p>Es gibt einige Faktoren unserer Kultur, die für unseren Körper einen gewissen Grund-Stress-Level bedeuten.</p>
<blockquote>
<p>Wir konsumieren immer mehr hochverarbeitete Lebensmittel und Softdrinks. In diesen gibt es jede Menge Zusatzstoffe, die unser Körper nicht kennt. Die großen Mengen an Zucker, Gluten, Kaffee etc. belasten unseren Körper und bedeuten Stress auf zellulärer Ebene.</p>
<p>Die Verschmutzung unserer Umwelt durch Abgase und Düngemittel bedeutet Stress für unsere Lunge und unsere Verdauung.</p>
<p>Die wachsende Lärmbelästigung durch unseren Straßenverkehr bedeutet ebenfalls Stress für unser System.</p>
</blockquote>
<h2>Dauerstress führt zum Untergang</h2>
<p>Weicht die Stresssituation nicht, entsteht Dauerstress und irgendwo brennt im Körper eine Sicherung durch. Dieses passiert heute noch genauso wie früher und bei Tieren ist dies nicht anders als bei Menschen.</p>
<blockquote>
<p>Dauerstress führt zu Tod durch stressbedingte Krankheiten (Stress unterdrückt die körpereigene Abwehr)</p>
<p>Dauerstress führt zu stressbedingter Unfruchtbarkeit (Stresshormone unterdrücken auch die Produktion von Geschlechtshormonen)</p>
</blockquote>
<h2>Resilienz schützt uns vor negativen Stress</h2>
<p>Resilienz hilft uns flexibel auf Stress und jegliche Art von Herausforderung zu reagieren. Das heißt, dass wir auch in Krisensituationen oder auf Veränderungen angemessen reagiert und selbst, wenn wir mal stolpern, nicht nur wieder aufsteht, sondern auch noch gestärkt daraus hervorgehen.</p>
<p>Sie ist ein Schutzschild gegen Belastungen und die Basis für ein gesundes, effektives und zufriedenes Leben und Arbeiten.</p>
<p>Wir schützen uns vor Stress,</p>
<p>&#8230; wenn wir wie die Leistungssportler für die Balance zwischen An- und Entspannung sorgen. Befinden wir uns im Gleichgewicht, profitieren wir von Stress und können mit jeder Erfahrung wachsen.</p>
<p>… wenn wir gezielt und regelmäßig Neues lernen. Das macht uns flexibel und gibt uns Selbstvertrauen unbekannte Situationen zu meistern.</p>
<p>… wenn wir die Verantwortung für uns und unser Leben übernehmen. Dann fühlen wir uns als der Schöpfer unseres Lebens und nicht als das Opfer der äußeren Umstände.</p>
<p>… wen wir Sie sich selbst kennenlernen. Was sind Ihre Ziele, was ist Ihnen wirklich wichtig? Was sind Ihre unbewussten Muster? Nur so können Sie gute Entscheidungen für Ihr Leben treffen.</p>
<p>… wenn Sie anstatt am Abend auf dem Sofa zu sitzen, vielleicht doch noch mal raus in die Natur gehen. Es muss nicht immer anstrengend sein. Gerade Spazierengehen, Yoga oder Ähnliches ist wunderbar für Ihren Körper und für die Entspannung.</p>
<p>… wenn wir öfter mal im Hier und Jetzt sind. Es muss nicht immer Meditation sein. Präsent zu sein geht auch gut beim Spielen mit den Kindern oder beim Duschen, wenn Sie jeden einzelnen Wassertropfen auf Ihrer Haut spüren.</p>
<p>Es gibt kein Leben ohne Stress. Es geht darum, dass wir das was bereit gut ist mehr genießen und mit dem unangenehmen Ereignissen einen angemessenen Umgang finden und diese für unser eigenes Wachstum nutzen.</p>
<h2 data-start="289" data-end="681">Stress gehört zum Leben – die Frage ist nur, wie wir damit umgehen.</h2>
<p data-start="289" data-end="681">👉 Nimm dir einen Moment und frage dich: Wo erlebst du gerade positiven Stress, der dich wachsen lässt? Und wo ist es Dauerstress, der dir Energie raubt? Schreib dir deine Antworten auf – und wenn du spürst, dass du Unterstützung brauchst, begleite ich dich gerne dabei, deinen Weg zu mehr Resilienz und Klarheit zu finden.</p></div>
			</div>
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			</div>
				
				
			</div>
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		<title>Der innere Antreiber &#8222;Streng dich an!&#8220; &#8211; Ein Erfahrungsbericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Silke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2017 14:20:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
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		<category><![CDATA[Innere Antreiber]]></category>
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		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1 data-start="538" data-end="648">Ein Erfahrungsbericht</h1>
<p data-start="538" data-end="648">Es geht um den Zusammenbruch, Erkenntnisse und den Weg zu mehr Leichtigkeit im Leben und Arbeiten.</p>
<p data-start="650" data-end="683"><strong data-start="654" data-end="681">Das erwartet dich</strong></p>
<ul data-start="684" data-end="1109">
<li data-start="684" data-end="768">
<p data-start="686" data-end="768">Eine ehrliche Geschichte über die Macht des inneren Antreibers „Streng dich an!“</p>
</li>
<li data-start="769" data-end="861">
<p data-start="771" data-end="861">Warum ständige Anstrengung nicht automatisch zu Erfolg, sondern oft in Erschöpfung führt</p>
</li>
<li data-start="862" data-end="926">
<p data-start="864" data-end="926">Wie Körper und Geist uns signalisieren, wann es zu viel wird</p>
</li>
<li data-start="927" data-end="1025">
<p data-start="929" data-end="1025">Inspiration, wie Pausen, Achtsamkeit und Resilienz neue Energie und echte Effektivität bringen</p>
</li>
<li data-start="1026" data-end="1109">
<p data-start="1028" data-end="1109">Konkrete Fragen zur Selbstreflexion, die helfen, das eigene Tempo neu zu finden</p>
</li>
</ul>
<h2>Wer kennt diese Glaubenssätze nicht?</h2>
<blockquote>
<p>&#8222;Du willst etwas erreichen? Dann streng dich an.&#8220;</p>
<p>&#8222;Nur wenn ich mich angestrengt habe, ist meine Arbeit auch etwas wert.&#8220;</p>
<p>&#8222;Nach dieser Anstrengung haben wir uns eine Belohnung verdient.&#8220;</p>
<p>&#8222;Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.&#8220;</p>
</blockquote></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Der erste Zusammenbruch</h2>
<p>Ich saß zusammengesunken in der Ecke unseres Büros auf der Heizung und starte die Wand an. Es ist Sonntagabend 20 Uhr. Es laufen die letzten Tests. Bereits seit heute Morgen um 7:30 Uhr bin ich im Büro.</p>
<p>„Gehe doch nach Hause!“ sagt mein Kollege, der mich bei den organisatorischen Dingen unterstütze.</p>
<p>„Ich kann nicht nach Hause. Wenn etwas passiert, muss ich da sein. Außerdem kann ich meine Mitarbeiter bei diesem kritischen Go-Live nicht alleine lassen.“ Ich konnte ja noch sitzen. Ob ich hier saß oder zu Hause mich schlaflos im Bett wälzte, war eigentlich egal.</p>
<p>In den letzten 6 Wochen habe ich jedes Wochenende durchgearbeitet. Zusätzliche 20 Stunden zu den 50 bis 60 Stunden unter der Woche. Wir haben das Unmögliche möglich gemacht und dieses Projekt gestemmt. Jetzt saß ich starrend auf der Heizung und war zu nichts mehr fähig. Mir liefen die Tränen herunter.</p>
<p>„Mensch, jetzt gehe doch endlich nach Hause. Ich fahr dich auch.“</p>
<p>Soweit kommt es noch. „Nein, wenn, kann ich alleine fahren.“ Ich rufe meinen Partner an. Ich breche sofort in Tränen aus, als ich seine Stimme höre. Er schafft es mich zu überzeugen, dass es für heute gut ist. Es geht ja morgen in aller Früh gleich wieder weiter.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Mehr als 10 Jahre später</h2>
<p>Mein Zusammenbruch ist schon sehr lange her. Heute bin ich beim Laufen. Endlich habe ich einen Weg gefunden wieder regelmäßig zu joggen, ohne von meinem Körper sofort die rote Karte gezeigt zu bekommen.</p>
<p>Und jetzt habe ich es endlich verstanden warum! Dieselbe innere Haltung „streng dich an“ und „halt durch“, die ich in meinem Job lebte, lebte ich auch bei meinem Sport. Immer am Limit. Es muss weh tun, damit es etwas bringt.</p>
<p>Mein Körper hat die Zeit des Burnout nicht vergessen. Nach all den Jahren reagiert er immer noch empfindlich darauf, wenn ich über meine Grenzen gehe. Der Körper vergisst nicht. Ja, und es ist gut so. Mein Körper schützt mich davor ihm noch mal so etwas anzutun. Ihn noch einmal bis in die völlige Erschöpfung zu treiben.</p>
<p><strong>Getreu dem Motto: „Ich kann noch auf den Beinen stehen. Deshalb kann ich auch noch arbeiten.“</strong><strong></strong></p>
<p>Das ist ein fataler Irrtum</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Wachstum und Leistung braucht regelmäßige Pausen</h2>
<p>Gerade der Sport ist das perfekte Beispiel dafür, dass nur mit Pausen eine Leistungssteigerungen möglich sind. In jedem Buch über Lauftraining steht das geschrieben. Intervall Training ist der effektivste Weg die Leistung zu steigern. Und die Phasen der Anstrengung sind weniger und kürzer als die Phasen der Entspannung.</p>
<p>Ich habe schon früher Intervalltraining beim Laufen versucht. Ich bin bereits am Anschlag losgelaufen, was für die Distanz eigentlich schon zu schnell und gerade noch möglich war und habe dann mein Tempo noch erhöht. Kein Wunder, dass mein Körper mich schnellst möglich mit einem Infekt zur Ruhe gezwungen hat.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Auch unser Gehirn braucht Pausen</h2>
<p>Schon im Studium gab es diesen inneren Antreiber &#8222;Streng dich an&#8220;. Früher konnte ich keine Pause machen, bevor meine Aufgabe erledigt war. Ich saß beim Lernen oft den ganzen Tag vor meinen Büchern. Ich habe mir nicht erlaubt etwas anderes zu tun. Etwas, das mir Spaß gemacht hätte. Ich musste lernen. Beim Studium ist das ungünstig. Der Umfang des Lernstoffes ist wie ein Fass ohne Boden. Das heißt vor einer Prüfung saß ich täglich 8 bis 10 Stunden vor meinen Büchern.</p>
<p>Das Ergebnis war suboptimal. Ohne Pausen ist unser Gehirn einfach nicht mehr aufnahmefähig und das Lernen macht wenig Sinn. Was bleibt, ist das Gefühl sich angestrengt zu haben. Und regelmäßig nach den Klausuren lag ich mit 40 Grad Fieber im Bett. Wie doch in der nachträglichen Betrachtung alles zusammenpasst.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Den eigenen Körper spüren und Grenzen achten</h2>
<p>Irgendwann begann ich täglich zu meditieren. Ich machte mich auf die Suche was meinem Körper, meinem Geist und meiner Seele gut tut. Und so bin ich beim Qi Gong gelandet. Die Bewegungen taten mir gut und ich kam in die Ruhe.</p>
<p>Über zwei Jahre habe ich täglich meine Übungen gemacht und trotzdem musste ich mich immer überwinden. Mich anstrengen es zu machen. Passend zu meinem Lebenskonzept. Irgendwann kann ich auf die Idee, es gibt doch noch mehr: Thai Chi, Yoga, …</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Warum sich anstrengen, wenn es Dinge gibt, die mir guttun und gleichzeitig leicht gehen?</strong></p>
<p>Nach meiner ersten Yogastunde war ich überzeugt: das ist es. Seitdem gehe ich nicht nur wöchentlich zum Yoga, sondern ich mache jeden Morgen meine Yogaübungen und ich liebe es. Ich liebe es meine alte Beweglichkeit wieder zu spüren und meinen Körper auf eine ganz neue Art kennenzulernen und zu beherrschen. Meine Yogalehrerin macht mich auch immer wieder darauf aufmerksam, wenn ich wieder einmal dem Leistungsgedanken verfalle.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Das eigene Tempo finden</h2>
<p>Auch beim Laufen habe ich nun die Erlaubnis mir es leicht zu machen. Ich habe aufgehört nach der Puls-Uhr zu laufen. Ich laufe jetzt ohne Anstrengung. Ich habe wieder gelernt zu spüren, wann es meinem Körper gut geht. Ich kann mit meinem jetzigen Tempo ganz bequem die schneebedeckte Landschaft genießen.</p>
<p>Ich habe gelernt <strong>mein</strong> Tempo zu finden. Ich habe akzeptiert, dass ich nach der langen Pause langsam beginnen darf. Es fühlt sich toll an und meinem Körper geht es wunderbar.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Anspannung und Entspannung als Würze des Lebens</h2>
<p>Das heißt nicht, dass ich keine Ziele habe. Wenn ich soweit bin und mein Körper wieder vertrauen in meine Entscheidung gefasst hat, werde ich sicher mit dem Intervall-Training beginnen. Genauso wie ich auch jetzt beruflich wieder Erfolg habe. Auch als Selbständige habe ich nicht wenig Arbeit. Nein, ganz und gar nicht.  Ich mache meine Arbeit heute lediglich mit einer anderen Haltung.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Arbeit darf Spaß machen und leicht gehen. Und ich achte zusätzlich auf regelmäßige Pausen.</strong></p>
<p>Mir etwas Gutes zu tun, zum Beispiel zum Yoga zu gehen, zu meditieren, am Sofa sitzen und aus dem Fenster schauen, Laufen gehen, ein gutes Buch lesen, mich mit inspirierenden Menschen treffen, Zeit mit meiner Familie verbringen oder ein leckeres Essen genießen.</p>
<p>Das sind Dinge, die gehören heute fest in meinen Alltag. Egal wieviel ich zu tun habe. Ich werde diese tragenden Säulen nie mehr aus meinem Leben verbannen. Sie unterstützen mich auch in meiner Arbeit. Wenn Körper, Seele und Geist im Einklang sind, bin ich viel fokussierter und somit effektiver. Ich erledige meine Arbeit in wesentlich kürzerer Zeit.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Sie wissen nicht, wo Sie mit Ihrer Arbeit anfangen sollen? Machen Sie eine Pause!</h2>
<p>Vor ein paar Tagen habe ich mir ein Video von Veit Lindau angesehen. In dem erklärte er: „Wenn ich das Gefühl habe, dass es anstrengend wird, und ich nicht mehr weiß, wo ich anfangen soll, gehe ich in die Badewanne oder Eis essen oder tue mir sonst irgendetwas Gutes.“</p>
<p>Im Stress verlieren wir den Fokus, alles dauert viel länger und wird in der Regel nicht gut. Gönne Sie sich eine Pause und tuen Sie sich etwas Gutes, dann geht es im Anschluss mindestens doppelt so schnell und wird richtig gut. Probieren Sie es aus!</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_11  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Resilienz hilft uns unnötige Anstrengungen zu erkennen und zu meiden</h2>
<p>Resilienz stärkt die eigene Selbstwahrnehmung, fördert die Fähigkeit uns selbst zu führen und hilft uns flexibel auf Veränderungen und jegliche Art von Herausforderungen zu reagieren. Wir erkennen klar, wann Anstregung sinnvoll und zielführend ist und wann nicht. Manchmal ist die Anstrengung die Würze im Leben. Und jedes gute Essen besteht nicht nur aus Würze.</p>
<blockquote>
<p>An welchen Stellen oder in welchen Bereichen Ihres Lebens können Sie es sich leichter machen?<br />Oft schlagen sich Verhaltensweisen in mehreren Lebensbereichen nieder. Wer im Sport immer am Anschlag trainiert, geht auch oft im Beruf weit über seine Belastungsgrenze.</p>
<p>Wo könnten Sie effektiver sein, wenn Sie mit Ruhe und Gelassenheit an die Aufgabe gehen?</p>
<p>Wann haben Sie das Gefühl, dass Sie stundenlang gearbeitet und nur wenig geschafft haben?</p>
<p>Gibt es Tage, an denen Sie nur wenig Zeit haben, und in dieser knappen Zeit schaffen Sie gefühlt die ganzen Aufgaben des gestrigen Tages?</p>
<p>Wieviel Wert hat für Sie eine Aufgabe, wenn es Ihnen leichtgefallen ist?</p>
<p>Darf Arbeit überhaupt leicht sein oder ist es dann keine Arbeit für Sie?</p>
<p>An welchem Ort arbeitest Sie? Haben Sie eine angenehme Arbeitsatmosphäre? Sitzen Sie bequem?</p>
<p>Trinken Sie genügend Wasser? Ein Gewichtsverlust in Form von nur 2 % Flüssigkeit führt bereits nachweislich zu Einschränkungen der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit (Armstrong und Epstein, 1999).</p>
<p>Sorgen Sie gut für sich oder nehmen Sie sich dafür eher keine Zeit?</p>
</blockquote></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>👉 Nimm dir nach diesem Artikel einen Moment Zeit und frage dich:</p>
<blockquote>
<p>Wo in meinem Leben mache ich es mir unnötig schwer – und wo darf es leichter gehen?</p>
</blockquote>
<p>Schreib dir eine kleine Veränderung auf, die du heute noch ausprobieren möchtest, und erlaube dir, mit Leichtigkeit erfolgreich zu sein</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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		<title>Die inneren Antreiber zähmen – 10 Schritte zu mehr Ruhe und Klarheit</title>
		<link>https://silkewolf.com/beeil-dich-oder-vom-wilden-affen-gebissen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Silke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2016 16:52:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Beil dich]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Antreiber]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><!-- divi:heading --></p>
<h1>Wie du den Druck von „Beeil dich!“ loslässt und innere Ruhe findest.</h1>
<p>In diesem Artikel erfährst du, wie innere Antreiber wie „Beeil dich!“ Stress und Hektik erzeugen – und welche 10 einfachen Schritte dir helfen, bewusst gegenzusteuern, Ruhe zu finden und wieder klar zu handeln.</p>
<h2>Kennst du solche Tage?</h2>
<p>In der Arbeit war einiges los. Ich habe gefühlt noch 1000 Dinge auf meiner Liste, die ich erledigen möchte, bevor ich mein Kind aus dem Hort abhole.</p>
<p><!-- divi:paragraph -->Zuhause hetze ich zwischen Keller, Erdgeschoss und 1. Stockwerk auf und ab. Da sehe ich die Kleider, die noch nicht aufgeräumt sind. Die Wäsche muss noch zusammengelegt werden. Es müsste auch dringend mal gesaugt werden. Die Aufgaben für meine Selbständigkeit türmen sich auf einem Stapel auf dem Tisch. Oje, wann soll ich das noch alles machen?</p>
<p><!-- divi:paragraph -->Ich schnappe mir die Dinge, die in den Keller müssen. Da fällt mir ein, der Einkaufszettel muss auch noch geschrieben werden. Schnell, dann kann ich direkt nach dem Abholen meiner Tochter noch im Bioladen vorbeifahren. Beim Herausziehen des Kochbuches fallen mir alle anderen Bücher aus dem Regal. Mist. Schnell wieder einräumen&#8230;</p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>STOPP! Höchste Zeit durchzuatmen!</h2>
<p><!-- divi:paragraph -->Das ist der Moment, an dem ich allerspätestens die Reißleine ziehe und in den Modus „Entschleunigung“ verfalle.</p>
<p><!-- divi:list {"ordered":true} --></p>
<ol>
<li style="padding-left: 30px;">Ein großes rotes Stoppschild erscheint vor meinem geistigen Auge. Das bedeutet für mich, alle Aktivitäten sofort einzustellen.</li>
<li style="padding-left: 30px;">Hinsetzen und Füße spüren!</li>
<li style="padding-left: 30px;">Ein Glas Wasser trinken und dreimal tief durchatmen. Das aktiviert meinen Parasympathikus, der wieder mehr Ruhe in meinen Körper bringt.</li>
<li style="padding-left: 30px;">Anschließend, wenn ich mich etwas beruhigt habe, überlege ich mir: „<strong>Was ist jetzt wirklich, wirklich wichtig?</strong>“</li>
<li style="padding-left: 30px;">Alle für diesen Moment unwichtigen und/oder nicht dringenden Aufgaben schreibe ich auf einen Zettel. Diesen lege ich zur Seite!</li>
<li style="padding-left: 30px;">Jetzt konzentriere ich mich auf <strong>die eine wichtige Aufgabe</strong>.</li>
<li style="padding-left: 30px;">Ich gehe jeden Schritt ganz langsam und bewusst. Ich spüre meine Fußsohlen auf dem Boden.</li>
<li style="padding-left: 30px;">Ich fasse alles mit größter Sorgfalt und Bewusstheit an. Ganz langsam und bedächtig.</li>
<li style="padding-left: 30px;">Bemerke ich, dass mein Geist wieder abschweift und sich weiteren Planungen und Überlegungen hingibt, erinnere ich ihn liebevoll und lenke meine Aufmerksamkeit wieder auf <strong>die eine wichtige Aufgabe.</strong></li>
<li style="padding-left: 30px;">Auch wenn mein Geist die noch nicht erledigten Dinge entdeckt, lenke ich meinen Fokus wieder zurück auf <strong>die eine wichtige Aufgabe</strong>. Ich erkläre meinem Kopf: „Die Aufgaben sind auf der Liste. Ich werde sie nicht vergessen. Alles hat seine Zeit.“ </li>
</ol>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>„Wenn du es eilig hast, gehe langsam!“ (Lothar Seiwert)</h2>
<p><!-- divi:paragraph -->Erstaunlicherweise bekomme ich in diesem Modus meist mehr geschafft, auch wenn ich für mich gefühlt super langsam gehe. Ich habe unglaublich viel erledigt und bin am Abend immer noch entspannt. Mein Qi Gong Lehrer hat mir mal gesagt: </p>
<p><!-- divi:quote --></p>
<blockquote class="wp-block-quote">
<p><strong><span style="font-size: 14pt;"> „Du kannst schnell gehen, wenn du innerlich ruhig bist.“</span></strong></p>
</blockquote>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>„Monkey Mind“ – Wie vom wilden Affen gebissen</h2>
<p><!-- divi:paragraph -->Im Buddhismus spricht man sehr treffend vom „Monkey Mind“. Was so viel bedeutet, dass unser Geist meist, wie ein wilder Affe, von einem Gedanken zum nächsten springt. Er beschäftigt sich mit der Vergangenheit. Er denkt darüber nach, was alles schiefgelaufen ist, oder was wir besser hätten machen sollen. Er ist mit der Planung unserer Zukunft beschäftigt und im näcshten Moment ist bei dem, was wir alles noch erledigen müssen. </p>
<p><!-- divi:paragraph -->Dabei sind viele unserer Gedanken redundant. Unser Gehirn bewegt sich oft in einer Dauerschleife und denkt dieselben Gedanken immer und immer wieder. Nur selten sind wir wirklich im Augenblick.</p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>95% unserer Handlungen, Entscheidungen, Gedanken laufen unbewusst ab</h2>
<p><!-- divi:paragraph -->Ist das nicht der erstaunlich? Es gibt Wissenschaftler, die behaupten es sind sogar noch mehr.</p>
<p><!-- divi:paragraph -->Unser Gehirn ist darauf trainiert Energie zu sparen. Jede automatisierte Handlung spart unserem Gehirn Energie. Und unser Gehirn benötigt richtig viel davon.</p>
<p><!-- divi:paragraph -->Das bringt uns im Alltag viel Gutes. Sie können Autofahren und nebenbei telefonieren oder Musik hören. Ebenso können Sie Radfahren und trotzdem auf den Verkehr achten und kommen sicher an Ihr Ziel, ohne darüber nachzudenken zu müssen, wie Radfahren geht.</p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>Hektik kann zu Burnout führen </h2>
<p><!-- divi:paragraph -->Ein Burnout entsteht dann, wenn du überlange Zeit mehr Energie investiest, als dass du auftankst. Der innere Antreiber „Beeil dich!“ macht uns glauben, dass wir nie ausreichend Zeit haben. Immer und egal in welcher Situation. Er sorgt dafür, dass wir immer schneller und immer mehr arbeiten. Wir haben schon gar keine Zeit für Pausen. Zusätzlich sorgt die Hektik, wie wir unter unseren Kollegen verbreiten und die Reihe an Flüchtigkeitsfehlern, welche auf Grund unserer immensen Schnelligkeit passieren, für wachsenden Unmut unserer Mitmenschen und so oft zu zusätzlichem Stress.</p>
<p><!-- divi:paragraph -->Sich zu beeilen ist an sich nicht verwerflich und manchmal durchaus von Nöten, nur nicht im Dauermodus. Schnell zu sein hat Menschen mit diesem Antreiber irgendwann in früheren Zeiten genutzt. Du hast irgendwann einmal, wahrscheinlich in deiner Kindheit gelernt, dass dein Bedürfnisse nach Anerkennung und Zugehörigkeit erfüllt wird, wenn due dich nicht beeilst. Eile hat dafür gesorgt, dass du geliebt und vielleicht auch gelobt wurdest.</p>
<p><!-- divi:paragraph -->In heutigen Berufsleben haben manche von uns diese tief sitzenden Gedankenmuster so verinnerlicht, das dieser Gedanke, sich beeilen zu müssen stets präsent ist und uns immer wieder zu einer ungesunden Schnelligkeit antreibt. Selbst wenn wir nur auf die Tolilette gehen.</p>
<p>Um etwas zu verändern, musste Sie sich Ihrer Gedanken und Ihres Verhaltens erst bewusst werden. Der erste Schritt war die Ehrlichkeit mit mir selbst.</p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>Mit Hilfe von Resilienz zu mehr innerer Ruhe</h2>
<p><!-- divi:paragraph -->Ein innerer Antreiber ist ein lang trainiertes und tief verinnerlichtes Denk- und Verhaltensmuster, welches wir nicht von heute auf morgen ablegen können. Es braucht Zeit, Geduld, einen liebevollen Umgang mit uns selbst und mit unserem inneren Antreiber.</p>
<p>In dem du deine Resilienz und deine Fähigkeit deine Emotionen selbst zur regulieren stärkst, lernst du im ersten Schritt entspannteren Umgang mit anstrengenden Situationen und lernst einen neuen Umgang mit deinen inneren Stimmen, die uns immer wieder zur Eile treiben. Und irgendwann werden diese Stimmen immer leiser. </p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>Selbstregulierung durch Meditation</h2>
<p><!-- divi:paragraph -->In der Meditation lernen wir unsere Gedanken zu kontrollieren. Wir beobachten unsere Gedanken, wie sie kommen und gehen und richten unsere Aufmerksamkeit immer wieder unserem Atem. Jedes Mal, wenn wir zu unserem Atem zurückkehren, lassen wir einen Gedanken los. Immer wieder. Das hilft uns auch in unserem Alltag Gedanken wie &#8222;Ich habe keine Zeit!&#8220; zu erkennen und loszulassen.</p>
<p><!-- divi:paragraph -->Durch permanentes Üben wird unser Gehirn ruhiger und ruhiger und die Lücken zwischen zwei Gedanken größer. Wir werden uns immer bewusster, was unser Geist denkt und können somit bewusst eingreifen. Meditation lehrt uns anstrengende und kontraproduktive Gedanken loszulassen sowie im Hier und Jetzt zu sein.</p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>Ideen für kleine Meditationen im Alltag</h2>
<p><!-- divi:paragraph -->Meditation ist nicht nur Sitzen und den Atem beobachten. Du kannst Achtsamkeit auch im Alltag üben, zu jeder Zeit. Hier ein paar Ideen. </p>
<p><!-- divi:list --></p>
<ul>
<li>Achtsames Dusche: Anstatt den Tag zu planen, fühl doch mal die warmen Wassertropfen auf deiner Haut. (Ich war echt erstaunt, wie schön sich das anfühlt.)</li>
<li>Bewusstes Essen (vielleicht sogar im Schweigen). Kaue jeden Bissen 36-mal. (Ist nebenbei fantastisch für deine Verdauung.) Lese neben her kein Buch und schaue auch nicht fern. Konzentriere dich auf das, was du schmeckst und riechst.</li>
<li>Gehe langsam und bewusst. Setze ganz bewusst einen Fuß vor den anderen und fühle deine Fußsohle am Boden. Wie verändert sich dabei deine Wahrnehmung der Umgebung?</li>
<li>Putze dir ganz bewusst die Zähne. Einen Zahn nach dem anderen.</li>
<li>Machen Sie deinen Abwasch zur Meditation.</li>
<li>Sauge dein Haus meditativ.</li>
<li>Unkraut zupfen eignet sich auch sehr gut für eine Meditation.</li>
</ul>
<p><strong><span style="font-size: 14pt;">Ein Tipp: Beginne mit EINER Tätigkeit, und nehme in deinem eigenen Tempo eine neue Aktivität dazu</span></strong> </p>
<p>Wenn du das Gefühl hast, dass dein innerer Antreiber dich immer wieder in Hektik treibt: Probiere eine der Übungen noch heute aus. Spüre, wie sich allein ein bewusster Atemzug oder ein langsamer Schritt anfühlen kann. Kleine Veränderungen machen oft den größten Unterschied. Und wenn du dir Begleitung wünschst, um tiefer an deinen Mustern zu arbeiten – dann lass uns sprechen.</p>
<p><!-- divi:paragraph -->Mehr zu den inneren Antreibern findest du  hier: <!-- divi:paragraph --><a href="https://silkewolf.com/innere-antreiber-so-erkennen-und-loesen-sie-stress">Innere Antreiber – Stress erkennen und lösen</a></p>
<p><!-- divi:image {"id":4933} --></p>
<p><!-- divi:paragraph --><span style="font-family: 'Comic Sans MS', sans-serif;"></span></p>
<p><!-- /divi:paragraph --></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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