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	<title>Resilienz | BACK TO CONNECT</title>
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		<title>Der Tanz des Lebens: Transformation, Akzeptanz und innerer Frieden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Silke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Transformation bedeutet, das Leben mit all seinen Gefühlen zu tanzen.</h2>
<p>Wer Präsenz, Akzeptanz und Hingabe übt, findet inneren Frieden und Authentizität.</p>
<p data-start="659" data-end="691">In diesem Artikel erfährst du:</p>
<ul data-start="692" data-end="936">
<li data-start="692" data-end="749">
<p data-start="694" data-end="749">warum Transformation mit Präsenz und Hingabe beginnt,</p>
</li>
<li data-start="750" data-end="808">
<p data-start="752" data-end="808">wie Widerstände dir den Weg zu innerem Frieden zeigen,</p>
</li>
<li data-start="809" data-end="864">
<p data-start="811" data-end="864">warum Gleichmut Mut erfordert und Freude freisetzt,</p>
</li>
<li data-start="865" data-end="936">
<p data-start="867" data-end="936">und wie echte Authentizität und Harmonie durch Akzeptanz entstehen.</p>
</li>
</ul>
<h3>Vor der Transformation</h3>
<p>Ich bin 17 Jahre und stehe auf der Tanzfläche. Wie immer versuche ich mich in der Menge zu verstecken. Nur nicht auffallen. Lacht der Typ da drüben gerade über mich? Ich kontrolliere meine Bewegungen und versuche mich anzupassen, um in der Menge der sich bewegenden Leiber nicht negativ aufzufallen.</p>
<p>Ich öffne meine Augen und dann sehe ich ihn. Den Typen, wegen dem ich gerade so unglaublich leide. Er ist mir nahegekommen, um mir anschließend zu eröffnen, dass er in einer festen Beziehung ist. Ich habe Liebeskummer. Ich sehe ihn die Treppe herunterkommen und an seiner Seite geht seine Freundin. Es tut weh. Wie ein Messer durchzuckt mich Eifersucht, Scham, Wut und Enttäuschung. Alles auf einmal. Ich habe das Gefühl, ich muss sterben. Ich schließe meine Augen und fokussiere mich auf die Musik.</p>
<h3>Der Moment der Transformation</h3>
<p>In dem Moment ist es mir völlig egal, was andere von mir denken. Es ist egal ob irgendjemand über mich lacht. Ich merke nur, dass die Musik und das Tanzen mir hilft ganz bei mir zu sein. Mich zu fühlen. Alle Gefühle wahrzunehmen. Sie da sein zulassen. Sie zu fühlen, ohne das Gefühl sie ertragen zu müssen und nicht mehr ertragen zu können. Durch meinen Tanz gelingt es mir dem ganzen Gefühlschaos in mir einen Ausdruck zu verleihen.</p>
<h3>Der Tanz des Lebens &#8211; Akzeptanz und Hingabe an alles, was ist</h3>
<p>Wenn ich tanze, habe ich das Gefühl, die Musik ist ein Teil von mir und es ist, als würde sie mich tanzen. Ich bin völlig im Hier und Jetzt. Mein Körper bringt das, was durch den Klang der Musik in mir an Gefühlen und Energien entsteht, zum Ausdruck. Ich gebe die Kontrolle ab. Es entsteht völlige Hingabe an das, was ist.</p>
<p>Da ist kein Überlegen. Keine Fragen wie „Was kommt jetzt? Welche Bewegung passt? Was will ich ausdrücken?“ Es kommt von ganz allein.</p>
<p>Das ist für mich das perfekte Bild einer gelungenen Transformation. Ich tanze das Leben. Vielleicht sogar besser: Das Leben tanzt mich und ich gebe mich hin an alles, was ist. Alles darf sein.</p>
<h3>Präsenz als Basis für echte Transformation</h3>
<p>Präsenz bedeutet mit allen Sinnen anwesend zu sein. Das heißt nicht nur äußerlich, sondern auch im Inneren. Zu fühlen und wahrzunehmen was ist, ohne es loswerden zu wollen oder es zu bewerten.</p>
<p>Mein Qigong Lehrer hat es so beschrieben: Wenn wir unser Bewusstsein in zehn Teile zerlegen, dann bleiben sieben Teile unserer Aufmerksamkeit bei uns und nur drei richten wir ins Außen, auf die Person, mit der wir zusammen sind, oder auf das, was wir gerade tun.</p>
<p>Oft entsteht die Frage: Ist es nicht egoistisch, wenn ich zu sieben Teilen bei mir bin und nur zu drei bei meinem Gegenüber?</p>
<p>Interessanterweise ist das ein häufiges Missverständnis, dass wir uns für andere Menschen aufgeben müssen. Beziehung bedeutet eine Bewusstseinserweiterung. Es heißt, dass wir uns im anderen Erkennen können. Wie soll das funktionieren, wenn bei meinem Gegenüber keiner zu Hause ist?</p>
<p>Sind wir zu viel im Außen, erleben wir Erschöpfung und Zerstreuung. Dann sind wir kein guter Zuhörer oder Gesprächspartner. Unser Gegenüber kann uns nicht wirklich spüren, da wir unser Bewusstsein in alle Himmelsrichtungen oder heute ins World Wide Web zerstreut haben.</p>
<p>Nur wenn wir bei uns und unserer Wahrnehmung bleiben, haben wir eine stabile Bindung zu uns selbst und können diese auf die Menschen um uns herum ausweiten. Damit fühlt sich unser Gegenüber nicht nur gesehen, sondern wir können auch uns selbst sehen und uns in unserem Gegenüber erkennen und so gemeinsam wachsen.</p>
<h3>Akzeptanz und Hingabe – Widerstände zeigen uns den Weg</h3>
<p>Die völlige Hingabe an das Leben, an das, was ist. Ohne Widerstand … nein auch der Widerstand ist Teil des Lebens. Auch er darf da sein. In dem Moment, in dem wir unsere Widerstände erkennen, sie wahrnehmen und annehmen als das, was sie sind, geschieht, etwas sehr Interessantes: sie verschwinden, sie lösen sich auf.</p>
<p>Hinter diesen Widerständen liegen oft die Antworten, nach denen wir schon so lange suchen in unserem Leben. Sie waren immer da. Wir haben sie nur nicht sehen können.</p>
<p>In der Meditation habe ich das unzählige Male geübt. Und im alltäglichen Leben gibt es immer wieder Situationen, in denen es mir unendlich schwerfällt meine Widerstände anzunehmen. Hier hilft uns Geduld mit uns selbst. Außerdem brauchen wir die Präsenz, um unsere Widerstände überhaupt als solches erkennen zu können.</p>
<h3>Innerer Frieden als Ziel der Transformation</h3>
<p>Das Ziel meiner persönlichen Transformation ist innerer Frieden. Was ist das? Ich weiß nicht, ob das objektiv zu beschreiben ist. Viele beschreiben inneren Frieden mit Ruhe oder Gelassenheit. Das ist für mich nur ein kleiner Teil.</p>
<p>Für mich umfasst es unter anderem Gleichmut. Der Duden beschreibt Gleichmut als einen ruhigen, leidenschaftslosen Gemütszustand. Das klingt beim ersten Lesen extrem negativ. Leidenschaftslos klingt nach uninteressiert und gleichgültig.</p>
<p>Für mich steckt in dem Wort „gleichgültig“ weniger das Gefühl von „mir ist alles egal“, sondern viel mehr die Qualität „alles hat die gleiche Gültigkeit“, „alles darf sein“.</p>
<p>Außerdem beinhaltete Gleichmut das Wort Mut. Mich mutig dem hinzugeben, was ist. Dabei ist es egal, ob es mir willkommen ist oder ob ich Angst habe. Mut entsteht durch Angst. Es ist einfach etwas zu tun, wenn wir keine Angst fühlen, und erfordert keinerlei Mut.</p>
<p>Innerer Frieden beschreibt für mich ein tiefes Gefühl der Freude. Innerer Frieden eröffnet mir den Blick für die Schönheiten des Lebens. Es lässt mich die kleinen Dinge sehen. Es entsteht tiefe innere Ruhe, ohne dass es ein passives Hinnehmen ist. Es ist die aktive Hingabe ans Leben.</p>
<h3>Authentizität und Harmonie als Ergebnis der Transformation</h3>
<p>Stell dir vor, du kannst alles annehmen, was ist. Du kannst auch deine Ängste WIRKLICH AKZEPTIEREN. Die Angst nicht gut genug zu sein. Die Angst nicht dazuzugehören. Die Angst etwas falsch zu machen. Oder irgendeine andere Angst, die dich zurückhält und deine Energie bindet.</p>
<p>Stell dir vor, du musst diese Ängste nicht mehr verstecken. Du kannst sein, wer du bist und wie du bist. In dem Moment entsteht ein Gefühl der absoluten Freiheit. Du kannst einfach nur sein. Das ist genug. Du kannst authentische Beziehung ohne irgendeine Maske eingehen. Zu dir selbst und zu anderen Menschen.</p>
<p>Stell dir vor, du kannst deine ganz persönliche Farbe, die dich ausmacht, in die Welt geben und einen Beitrag zur Vielfalt und Buntheit unserer Welt leisten.</p>
<p>Ohne Ängste entwickeln sich echte Bindungen und Räume für gemeinsames Wachstum, Authentizität und Harmonie. Harmonie entsteht, wenn verschiedene Persönlichkeiten mit ihren authentischen Stärken und Schwächen miteinander harmonieren, sich ergänzen, sich verstehen und wertschätzend miteinander umgehen. Gleichzeitig gibt es in diesem Raum die Erlaubnis Dinge anzusprechen, die nicht in Ordnung sind.</p>
<h3>Transformation in Wellen</h3>
<p>Aktuell verläuft mein Leben in Wellen, mal scheint alles einfach und klar. Und ich fühle mich voller Freude und auf einem guten Weg. Dann kommt plötzlich wieder eine Phase der Verwirrung und Zweifel. Heute weiß ich, dass dies eine Phase des Wachstums einläutet. Dann ist es besonders wichtig zu akzeptieren und sich dem hinzugeben, was ist. Meine Ungeduld, die Unruhe und auch Unzufriedenheit auszuhalten. Meine Ängste da sein zu lassen.</p>
<p>Interessanterweise finden mich die Lösungen im Moment der WIRKLICHEN Akzeptanz meist wie von Geisterhand.</p>
<h3>Das Ende der Transformation oder die Freude am Tanz</h3>
<p>Hat die Transformation irgendwann ein Ende? Ganz ehrlich: ich weiß es nicht. Vielleicht ist es die viel beschriebene Erleuchtung, die das Ende der Suche einläutet. Es gibt spirituelle Überlieferungen wie im Yoga, die von einer Welt nach der Welt berichten, in der die persönliche Reifung auf einer anderen Ebene weitergeht.</p>
<p>Richtig oder falsch? Wer weiß das schon? Ist es wichtig es zu wissen? Oder gilt es auch hier unseren inneren Widerstand aufzugeben und demütig das Nichtwissen anzunehmen. Das Leben zu Tanzen, wie es uns begegnet. Und dabei die Schönheit und die Freude am Leben in uns zu spüren.</p>
<p>Wenn es schwer wird, wenn uns die Freude abhandenkommt, ist es immer eine gute Idee innezuhalten. Unsere Widerstände wahrzunehmen, sie anzunehmen und uns voller Vertrauen und Hingabe von der Antwort auf unsere Fragen finden lassen.</p>
<p>Wo in deinem Leben kämpfst du noch gegen das, was ist – anstatt es anzunehmen? Probiere heute, dich einem kleinen Widerstand hinzugeben und zu spüren, was passiert. Wenn du dir Begleitung auf deinem Weg zur Transformation wünschst, unterstütze ich dich gerne mit Coaching und Workshops.</p></div>
			</div>
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		<title>Wahrnehmung von Zeit: Einfach öfter mal aus der Zeit fallen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Silke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2018 11:43:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2 class="a-spacing-none a-text-normal" style="text-align: left;"><strong><span class="a-size-extra-large">Die Wahrnehmung von Zeit ist mehr als der Blick auf die Uhr. </span></strong></h2>
<p class="a-spacing-none a-text-normal" style="text-align: left;"><span class="a-size-extra-large">Wenn du lernst, Zeit bewusster zu spüren, entsteht Raum für Stille, Tiefe und Lebendigkeit.</span></p>
<p data-start="517" data-end="549">In diesem Artikel erfährst du:</p>
<ul data-start="550" data-end="841">
<li data-start="550" data-end="616">
<p data-start="552" data-end="616">warum unsere gewohnte lineare Sicht auf Zeit so eng sein kann,</p>
</li>
<li data-start="617" data-end="698">
<p data-start="619" data-end="698">wie andere Kulturen und Weisheitslehren Zeit zyklisch und fließend verstehen,</p>
</li>
<li data-start="699" data-end="757">
<p data-start="701" data-end="757">wie es sich anfühlt, im Alltag aus der Zeit zu fallen,</p>
</li>
<li data-start="758" data-end="841">
<p data-start="760" data-end="841">und warum gerade diese Momente voller Magie, Klarheit und innerer Ruhe stecken.</p>
</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p id="title" class="a-spacing-none a-text-normal" style="text-align: center;"><strong><span id="productTitle" class="a-size-extra-large">&#8222;Die Europäer haben die Uhr. </span><span id="productTitle" class="a-size-extra-large">Wir haben die Zeit.&#8220;, </span><span class="a-size-extra-large">Afrikanische Weisheit</span></strong></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><!-- divi:heading --></p>
<h2>Gefangen zwischen Zeitplan und Verkehrschaos</h2>
<p>Ich stehe im Bus und schaue auf meine Uhr. Oh nein. In 3 Minuten bin ich zu einer Wohnungsbesichtigung im Münchener Süden verabredet. Was macht es für einen Eindruck, wenn ich zu spät komme. Und die Wohnungssuche in München ist alles andere als einfach.</p>
<p><!-- divi:paragraph -->Auf der Straße bewegt sich absolut nichts. Der Bus steht seit mehreren Minuten am selben Platz. Dabei sind es nur noch eine Minute zur Haltestelle und ungefähr zwei zu dem Gebäude, in dem die Besichtigung stattfindet.</p>
<p><!-- divi:paragraph -->Ich frage den Busfahrer, ob er mich rauslassen kann, damit ich es noch pünktlich zu meinem Termin schaffe. Er schaut mich an als hätte ich ihn gefragt, ob ich seine Oma entführen will. „Was denken Sie sich! Ich kann Sie doch nicht mitten auf der Straße rauslassen! Haben Sie eine Idee, was das bedeutet!“ Er hat ein rotes Gesicht, spricht laut und unfreundlich. Es blieb mir nichts anderes übrig als geduldig zu warten und zu hoffen, dass der Vermieter Verständnis hat.</p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<p><!-- /divi:image --></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Ein öffentlicher Nahverkehr ohne feste Zeiten </h2>
<p>In Mexiko lernte ich, dass das Bussystem auf dem Land flexibel ist. Ein Einheimischer gibt mir den Tipp: &#8222;Du läufst einfach die Straße entlang und wenn ein Bus vorbeifährt und du mitmöchtest, bleibst du einfach stehen und winkst.&#8220; Genauso einfach funktionierte es, wenn ich aussteigen will: einmal klopfen und schon hält der Bus am Straßenrand und ich kann meiner Wege gehen. </p>
<p><!-- divi:paragraph -->Diese flexiblen Fahrpläne sind in unserer westlichen Welt unvorstellbar. In den letzten Monaten bin ich öfter mal in München U-Bahn gefahren. Für die U-Bahnfahrer ist es, glaube ich, gar nicht einfach den straffen Fahrplan einzuhalten. Und immer wieder gibt es Fahrer, die herzhaft schimpfen, wenn sich ein eiliger Fahrgast noch schnell nach dem „Zurückbleiben bitte!“ noch in die Bahn quetscht. „Zefix. Zruckbleim hob i gsogt.“</p>
<p><!-- divi:paragraph -->Selbst wenige Sekunden Verspätung summieren sich im Laufe des Tages auf und sind bei einem Drei-Minutentakt praktisch nicht mehr einholbar und bringen das ganze System ins Wanken.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><!-- divi:heading --></p>
<h2>Ein Land, das aus der Zeit gefallen scheint</h2>
<p><!-- divi:paragraph -->Noch extremer erlebe ich ein anderes Verständnis von Zeit in Asien. Während unserer Reise durch Burma sind wir auf dem Irravaddy mit dem Schiff von Bhamo nach Mandalay gefahren. Geplant waren zwei Tage. Das Schiff beförderte ca. 10 Touristen aus allen möglichen Ländern, und der Rest waren Bauern, die Ihre Ware in Mandalay auf dem Markt verkaufen wollten.</p>
<p><!-- divi:paragraph -->Als wir in Bhamo waren, haben wir erfahren, dass das Schiff erst einen Tag später kommt. Also hatten wir noch etwas Zeit die Gegend von Bhamo zu erkunden. Auf der Fahrt sind wir öfters mal im Sand des Flusses steckengeblieben. Die Besatzung war bemüht mit großen Stämmen das Schiff wieder freizulegen. Somit waren wir drei anstatt zwei Tage unterwegs.</p>
<p>Für uns bedeutete diese spätere Ankunft unser Programm für die restlichen Urlaubstage etwas abzuspecken; und damit ist der Abstecher ans Meer ausgefallen. Für andere Touristen war das durchaus anstrengender, da sie ihren Flieger bekommen mussten. Manch einer hat auf halber Strecke das Boot verlassen und hat auf dem Landweg versucht schneller das gewünschte Ziel zu erreichen. Selbst im Urlaub sind wir nicht frei von Zeit.</p>
<p><!-- divi:paragraph -->Lediglich die Bauern saßen völlig entspannt und geduldig auf der großen Ladefläche des Schiffes und ergaben sich in ihr Schicksal. Das ist etwas, was mich in Asien schon immer fasziniert hat. Mit welcher Geduld die Menschen dasitzen und warten bis der Bus, der Zug oder das Schiff kommt. Denn Abfahrtszeiten sind oft Makulatur oder erst gar nicht bekannt. </p>
<p><!-- divi:image {"id":4519} --></p>
<p><!-- /divi:image --></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><!-- divi:heading --></p>
<h2>Woher kommen diese Unterschiede?</h2>
<p><!-- divi:paragraph -->Es gibt in den verschiedenen Kulturen unserer Erde völlig unterschiedliche Zeitverständnisse.</p>
<p><!-- divi:paragraph -->Ein <strong>monochrones bzw. lineares Verständnis der Zeit</strong> ist in unserer westlichen Welt ein gängiges Modell. Dieses macht die Zeit greifbar und sie wird zu einer Ressource, die knapp werden kann und die man somit gut verwalten muss. Wir können Zeit gewinnen, verlieren, sie sparen oder auch mal die Zeit vergessen. Tätigkeiten und Interaktionen werden durch Zeitpläne geregelt. Sie werden nacheinander aufgereiht und erledigt. Zeit ist Geld und Pünktlichkeit ist ein wichtiger Wert, besonders für uns Deutsche.</p>
<p><!-- divi:paragraph -->Ein <strong>polychrones bzw. zyklische Verständnis der Zeit</strong> habe ich auf meinen Reisen kennen gelernt. Für Menschen mit diesem Verständnis ist die Zeit ein Element der Natur und nicht beeinflussbar. Man kann sie nicht  planen, sparen oder verlieren. Tätigkeiten werden der Wichtigkeit nach ausgeführt. Sind sie plötzlich nicht mehr wichtig oder ist eine andere Sache wichtiger, wird die aktuelle Tätigkeit unterbrochen. Zeit ist einfach da und Warten völlig normal, weil ja alle Menschen ausreichend Zeit haben.</p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<p><!-- /divi:image --></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Unsere Leistungsgesellschaft ist minutengenau getaktet</h2>
<p><!-- divi:paragraph -->In unserer durchorganisierten Zeit ist Warten unnötig und bedeutet einen Verlust. Unpünktlichkeit ist respektlos und unhöflich. Wir regen uns oft schon über wenige Minuten Verspätung auf. Oder wir sind gestresst, wenn der zunehmende Verkehr uns kostbare Lebenszeit raubt.</p>
<p><!-- divi:paragraph -->In unserer modernen Arbeitswelt gibt es immer mehr internationale Projekte. In vielen meiner IT Projekte arbeiteten Mitarbeiter aus Asien, Amerika und Europa. Alle mit unterschiedlichen Werten und unterschiedlichem Zeitverständnis. Da sind Missverständnisse und Ärger vorprogrammiert. Wer hat Recht? Haben wir ein Recht auf Pünktlichkeit oder ist es richtig, dass wir alle mehr als genug Zeit haben?</p>
<p><!-- divi:paragraph -->Nur wenn wir die Unterschiede in unseren Wertegerüsten kennen und bereit sind gelegentlich mal die Perspektive zu wechseln, können wir uns wirklich verstehen und für alle Seiten gewinnbringend zusammenarbeiten.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><!-- divi:heading --></p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>Vielleicht sollten wir es öfter mal wie Momo halten</h2>
<p><!-- divi:paragraph -->„Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis. Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die wenigsten denken je darüber nach. Die meisten Leute nehmen es einfach so hin und wundern sich kein bisschen darüber. Dieses Geheimnis ist die Zeit. Es gibt Kalender und Uhren, um sie zu messen, aber das will wenig besagen, denn jeder weiß, dass einem eine einzige Stunde wie eine Ewigkeit vorkommen kann, mitunter kann sie aber auch wie ein Augenblick vergehen – je nachdem, was man in dieser Stunde erlebt. Denn Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen.“</p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<p><!-- /divi:image --></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><!-- divi:heading --></p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>Resilienz hilft bei einem entspannteren Umgang mit der Zeit</h2>
<p>In unserer modernen Welt nicht immer einfach ist aus der Zeit zu fallen. Wir haben ständig das Gefühl wir müssen uns beeilen, um allen Anforderungen gerecht zu werden.</p>
<p>Resilienz hilft Ihnen unveränderliches zu akzeptieren, Ihre Stressreaktionen, wie Ungeduld oder Ärger, besser zu verstehen und sich selbst zu beruhigen. Dadurch gewinnen wir innere Ruhe und einen entspannteren Umgang mit der Zeit.</p>
<p>Durch meine Reisen habe ich gelernt Momente des Wartens anzunehmen und die Zeit zu nutzen, um einfach mal nichts zu tun und das eine oder andere Loch in die Luft zu starren. Das entspannt ungemein. </p>
<p>Probiere in dieser Woche, dir kleine Zeitinseln zu schenken. Momente, in denen du nichts musst – sondern einfach nur bist.</p>
<p><!-- /divi:image --></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;"><strong><em><span class="quote">&#8222;Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen.<br /></span></em><em><span class="quote">Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser Gefährte ist,<br /></span></em><em><span class="quote">der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert,<br /></span></em><em><span class="quote">jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen.<br /></span></em><em><span class="quote">Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben.<br /></span></em><em><span class="quote">Denn letztlich [&#8230;] sind wir alle nur sterblich.&#8220;</span></em></strong></p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">
</blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong><em><span class="quote"> Jean Luc Picard</span></em></strong></p>
<blockquote></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Herzliche Grüße und eine schöne, genussvolle und entspannte Zeit,</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:image --></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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		<title>Stress – Geniale Erfindung der Natur oder Fallstrick der modernen Zeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Silke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Mar 2017 10:37:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Stress kann uns wachsen lassen – oder ausbrennen. </strong></h1>
<p>Warum Stress ursprünglich ein geniales Überlebensprogramm war und wie du heute Resilienz als Schutzschild gegen negativen Stress nutzen kannst.</p>
<p data-start="670" data-end="700">In diesem Beitrag lernst du:</p>
<ul data-start="701" data-end="1005">
<li data-start="701" data-end="749">
<p data-start="703" data-end="749">warum Stress ursprünglich lebensrettend war,</p>
</li>
<li data-start="750" data-end="845">
<p data-start="752" data-end="845">was den Unterschied zwischen positivem (Eustress) und negativem Stress (Distress) ausmacht,</p>
</li>
<li data-start="846" data-end="899">
<p data-start="848" data-end="899">warum unser moderner Alltag zu Dauerstress führt,</p>
</li>
<li data-start="900" data-end="1005">
<p data-start="902" data-end="1005">und wie Resilienz, Achtsamkeit und bewusste Entscheidungen dir helfen, mit Stress gesünder umzugehen.</p>
</li>
</ul>
<h2><strong>Die Suche nach dem Kick</strong></h2>
<p>Ich stehe am Rand einer Felswand. In mir tobt eine Diskussion:</p>
<p style="padding-left: 30px;">„Komm spring schon! Es sind schon so viele vor dir gesprungen. Die Guides wissen, was sie tun.“</p>
<p>Meine Sinne sind total geschärft. Ich nehme jeden Felsvorsprung, das Rauschen des Wassers und den Wind um mich herum extrem deutlich war. Mein Puls steigt, mein Muskeln sind angespannt.</p>
<p style="padding-left: 30px;">„Bist du des Wahnsinns! Siehst du den Felsvorsprung? Was ist, wenn du es nicht schaffst über ihn hinauszuspringen? Das bedeutet das Ende. Warum musst du eigentlich immer überall dabei sein? Alle anderen Frauen sind wohlweißlich unten geblieben. Nur du stehst wieder einmal mitten drin.“</p>
<p style="padding-left: 30px;">„Ich glaube du übertreibst. Es sind schon so viele vor uns gesprungen, und im Übrigen habe ich keine Lust mehr auf diese Diskussion. Ich springe jetzt.</p>
<p>Um meine inneren Stimmen zu übertönen, springe ich mit einem lauten Schrei dem Wasserfall entlang 10 Meter in die Tiefe. Ich tauche in das angenehm kühle Wasser ein. Als ich wieder auftauche jubelt alles in mir.</p>
<p style="padding-left: 30px;">„Ich habe es gemacht. Ich habe mich getraut und ich habe es geschafft. Und ich muss gleich noch mal rauf.“</p>
<h2>Das Wachstum nach dem Stress</h2>
<p>Nach dem erfolgreichen Sprung wird mein Körper mit Serotonin, Noradrenalin und Endorphinen geflutet. Serotonin sorgt für das Glücksgefühl, Endorphine erhöhen meine Leistung und lassen mich gleich noch mal nach oben klettern und das Noradrenalin sorgt für das Wachstum meines Gehirns und legt eine neue Verschaltung in meinem Gehirn an, in der die positive Erfahrung der Stressbewältigung gespeichert und für die Zukunft nutzbar gemacht wird.</p>
<blockquote>
<p>Stress sorgt für Wachstum. In dem wir uns kontrolliert Stress aussetzen und diesen erfolgreich bewältigen, kann unser Hirn wachsen. Wir werden besser und erweitern unsere Komfortzone.</p>
</blockquote>
<h2>Die Definition von Stress</h2>
<p>Hans Selye gilt als Vater der Stressforschung. In der Zusammenfassung seines Lebenswerkes bemerkte Selye „Ich habe allen Sprachen ein neues Wort geschenkt – Stress“. Vor den 1930er Jahren gab es in unserer Gesellschaft keinen Ausdruck für Stress.</p>
<blockquote>
<p>„Stress ist die unspezifische Reaktion des Körpers auf jede an ihn gestellte Anforderung.“<br /><strong>Hans Selye</strong></p>
</blockquote>
<p>Hans Selye erkannte auch, dass es zwei verschiedene Arten von Stress gibt. Es gibt Eu-Stress, der uns beflügelt, und den Dis-Stress, der uns ausbremst und am Ende ausbrennt.</p>
<h2>Stress liegt im Auge des Betrachters</h2>
<p>Vor kurzem war ich mit meinem Mann, einem begeisterten Bergsteiger, bei einem Vortrag von Ueli Steck. Ein Bergsteiger der besonderen Art. Dieser kletterte selbst die Annapurna ohne Sicherung und alleine. Der Mann auf der Bühne hat mich sehr fasziniert. Schon die Vorstellung einen 8000er zu besteigen ist weit außerhalb meiner heutigen Komfortzone. Das Ganze auch noch ohne Sicherung und alleine übersteigt alle meine Vorstellungen. War es für Ueli Steck Stress? Bestimmt! Er brauchte mit Sicherheit das Adrenalin für den Fokus, die Konzentration und die Aktivierung aller Reserven, um dieses Unternehmen zu stemmen. War es Disstress? Nein, das glaube ich nicht.</p>
<h2>Was macht Stress zum Dis- bzw. Eustress?</h2>
<p>Ob Stress positiv oder negativ empfunden wird, liegt nur an uns und unserer inneren Haltung, unseren Erfahrungen und unserer körperlichen Fitness. Warum war es für Ueli Steck mit größter Wahrscheinlichkeit Eustress?</p>
<blockquote>
<p>Die <strong>Bewertung der Stressfaktoren</strong> war mit Sicherheit positiv. Es war sein lang gehegter Traum, den er sich erfüllen konnte.</p>
<p>In seinem Vortrag kam klar zum Ausdruck, dass er sich <strong>der Situation absolut gewachsen füllte</strong>.</p>
<p>Er begab sich <strong>freiwillig in diese Situation</strong>.</p>
<p>Er benötigte für den Aufstieg 17 Stunden und für den Abstieg 11. Das mag für die meisten für uns eine unglaublich lange Zeit sein. Für ihn war es eine <strong>überschaubare Zeit</strong>. Der Stress hatte für ihn ein ganz klares Ende.</p>
</blockquote>
<h2>Stress- eine geniale Erfindung der Natur</h2>
<p>Um das Überleben zu sichern, waren bereits mit den ersten Wirbeltieren Notfall-Programme entstanden, die im Gehirn bei Gefahr Signalstoffe produzierten, welche ins Blut abgegeben werden.</p>
<p>Die hormonelle Stressreaktion ermöglicht uns die letzten Reserven unseres Körpers zu mobilisieren. Sei es der Angriff eines Säbelzahntigers oder einer Nachbarsippe, die es auf der Suche nach Nahrung nicht gut mit potentiellen Konkurrenten meinten.</p>
<p>Immer wenn in der Außenwelt lebensbedrohliche Veränderungen aufgetreten sind, wurde dieses Programm ausgelöst. Durch die Flucht oder den Kampf wurden Stresshormone abgebaut und die anschließende Ruhephase hat das Gehirn und unser gesamtes System wachsen lassen, um künftig ähnliche Gefahrensituationen besser zu meistern.</p>
<h2>Was ist heute anders?</h2>
<p>Heute häufen sich die Stressreaktionen. Wir hetzen aus dem Haus. Quälen uns durch den Verkehr mit der Sorge zu spät zu kommen. Wir sitzen in Meetings. Beantworten nebenbei Emails. Machen Pläne, während wir unsere vielen anderen Aufgaben erledigen und wissen nicht, wie wir unsere Termine halten sollen. Kaum ist etwas fertig, steht schon die nächste Änderung vor der Tür und es geht weiter.</p>
<blockquote>
<p>Unser Körper hat keine Zeit mehr die angesammelten Stresshormone abzubauen.</p>
</blockquote>
<p>Haben wir heute Stress, besonders im Job, ist es selten eine Option zu fliehen oder sich in einen Kampf zu stürzen. Wir ärgern uns, sind wütend oder wir haben Angst und müssen trotz allem die Contenance wahren.</p>
<p>In unserer Gesellschaft hat Leistung, Ordnung, Ansehen, Geld oder beruflicher Erfolg einen hohen Stellenwert. Oft fehlt uns die Zeit eine wirkliche Beziehung zu den Menschen in unserer Umgebung aufzubauen.</p>
<p>Wir sitzen immer mehr, bewegen uns immer weniger und wir nutzen immer weniger die entspannende Wirkung der Natur. Ohne Bewegung kann der Abbau von Stresshormonen bis zu 48h dauern.</p>
<p>Das Freizeitangebot wird immer größer. Entweder hetzen wir von Angebot zu Angebot oder wir sind schon so erschöpft, dass wir uns nicht mehr von der Coach bewegen können und beim Fernsehen das Leben, Scheitern und das Glück anderer Menschen leben.</p>
<h2>Der Grund-Stress-Level ist heute für viele Menschen erhöht</h2>
<p>Es gibt einige Faktoren unserer Kultur, die für unseren Körper einen gewissen Grund-Stress-Level bedeuten.</p>
<blockquote>
<p>Wir konsumieren immer mehr hochverarbeitete Lebensmittel und Softdrinks. In diesen gibt es jede Menge Zusatzstoffe, die unser Körper nicht kennt. Die großen Mengen an Zucker, Gluten, Kaffee etc. belasten unseren Körper und bedeuten Stress auf zellulärer Ebene.</p>
<p>Die Verschmutzung unserer Umwelt durch Abgase und Düngemittel bedeutet Stress für unsere Lunge und unsere Verdauung.</p>
<p>Die wachsende Lärmbelästigung durch unseren Straßenverkehr bedeutet ebenfalls Stress für unser System.</p>
</blockquote>
<h2>Dauerstress führt zum Untergang</h2>
<p>Weicht die Stresssituation nicht, entsteht Dauerstress und irgendwo brennt im Körper eine Sicherung durch. Dieses passiert heute noch genauso wie früher und bei Tieren ist dies nicht anders als bei Menschen.</p>
<blockquote>
<p>Dauerstress führt zu Tod durch stressbedingte Krankheiten (Stress unterdrückt die körpereigene Abwehr)</p>
<p>Dauerstress führt zu stressbedingter Unfruchtbarkeit (Stresshormone unterdrücken auch die Produktion von Geschlechtshormonen)</p>
</blockquote>
<h2>Resilienz schützt uns vor negativen Stress</h2>
<p>Resilienz hilft uns flexibel auf Stress und jegliche Art von Herausforderung zu reagieren. Das heißt, dass wir auch in Krisensituationen oder auf Veränderungen angemessen reagiert und selbst, wenn wir mal stolpern, nicht nur wieder aufsteht, sondern auch noch gestärkt daraus hervorgehen.</p>
<p>Sie ist ein Schutzschild gegen Belastungen und die Basis für ein gesundes, effektives und zufriedenes Leben und Arbeiten.</p>
<p>Wir schützen uns vor Stress,</p>
<p>&#8230; wenn wir wie die Leistungssportler für die Balance zwischen An- und Entspannung sorgen. Befinden wir uns im Gleichgewicht, profitieren wir von Stress und können mit jeder Erfahrung wachsen.</p>
<p>… wenn wir gezielt und regelmäßig Neues lernen. Das macht uns flexibel und gibt uns Selbstvertrauen unbekannte Situationen zu meistern.</p>
<p>… wenn wir die Verantwortung für uns und unser Leben übernehmen. Dann fühlen wir uns als der Schöpfer unseres Lebens und nicht als das Opfer der äußeren Umstände.</p>
<p>… wen wir Sie sich selbst kennenlernen. Was sind Ihre Ziele, was ist Ihnen wirklich wichtig? Was sind Ihre unbewussten Muster? Nur so können Sie gute Entscheidungen für Ihr Leben treffen.</p>
<p>… wenn Sie anstatt am Abend auf dem Sofa zu sitzen, vielleicht doch noch mal raus in die Natur gehen. Es muss nicht immer anstrengend sein. Gerade Spazierengehen, Yoga oder Ähnliches ist wunderbar für Ihren Körper und für die Entspannung.</p>
<p>… wenn wir öfter mal im Hier und Jetzt sind. Es muss nicht immer Meditation sein. Präsent zu sein geht auch gut beim Spielen mit den Kindern oder beim Duschen, wenn Sie jeden einzelnen Wassertropfen auf Ihrer Haut spüren.</p>
<p>Es gibt kein Leben ohne Stress. Es geht darum, dass wir das was bereit gut ist mehr genießen und mit dem unangenehmen Ereignissen einen angemessenen Umgang finden und diese für unser eigenes Wachstum nutzen.</p>
<h2 data-start="289" data-end="681">Stress gehört zum Leben – die Frage ist nur, wie wir damit umgehen.</h2>
<p data-start="289" data-end="681">👉 Nimm dir einen Moment und frage dich: Wo erlebst du gerade positiven Stress, der dich wachsen lässt? Und wo ist es Dauerstress, der dir Energie raubt? Schreib dir deine Antworten auf – und wenn du spürst, dass du Unterstützung brauchst, begleite ich dich gerne dabei, deinen Weg zu mehr Resilienz und Klarheit zu finden.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Der innere Antreiber &#8222;Streng dich an!&#8220; &#8211; Ein Erfahrungsbericht</title>
		<link>https://silkewolf.com/streng-dich-an/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Silke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2017 14:20:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Antreiber]]></category>
		<category><![CDATA[Streng dich an]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1 data-start="538" data-end="648">Ein Erfahrungsbericht</h1>
<p data-start="538" data-end="648">Es geht um den Zusammenbruch, Erkenntnisse und den Weg zu mehr Leichtigkeit im Leben und Arbeiten.</p>
<p data-start="650" data-end="683"><strong data-start="654" data-end="681">Das erwartet dich</strong></p>
<ul data-start="684" data-end="1109">
<li data-start="684" data-end="768">
<p data-start="686" data-end="768">Eine ehrliche Geschichte über die Macht des inneren Antreibers „Streng dich an!“</p>
</li>
<li data-start="769" data-end="861">
<p data-start="771" data-end="861">Warum ständige Anstrengung nicht automatisch zu Erfolg, sondern oft in Erschöpfung führt</p>
</li>
<li data-start="862" data-end="926">
<p data-start="864" data-end="926">Wie Körper und Geist uns signalisieren, wann es zu viel wird</p>
</li>
<li data-start="927" data-end="1025">
<p data-start="929" data-end="1025">Inspiration, wie Pausen, Achtsamkeit und Resilienz neue Energie und echte Effektivität bringen</p>
</li>
<li data-start="1026" data-end="1109">
<p data-start="1028" data-end="1109">Konkrete Fragen zur Selbstreflexion, die helfen, das eigene Tempo neu zu finden</p>
</li>
</ul>
<h2>Wer kennt diese Glaubenssätze nicht?</h2>
<blockquote>
<p>&#8222;Du willst etwas erreichen? Dann streng dich an.&#8220;</p>
<p>&#8222;Nur wenn ich mich angestrengt habe, ist meine Arbeit auch etwas wert.&#8220;</p>
<p>&#8222;Nach dieser Anstrengung haben wir uns eine Belohnung verdient.&#8220;</p>
<p>&#8222;Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.&#8220;</p>
</blockquote></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Der erste Zusammenbruch</h2>
<p>Ich saß zusammengesunken in der Ecke unseres Büros auf der Heizung und starte die Wand an. Es ist Sonntagabend 20 Uhr. Es laufen die letzten Tests. Bereits seit heute Morgen um 7:30 Uhr bin ich im Büro.</p>
<p>„Gehe doch nach Hause!“ sagt mein Kollege, der mich bei den organisatorischen Dingen unterstütze.</p>
<p>„Ich kann nicht nach Hause. Wenn etwas passiert, muss ich da sein. Außerdem kann ich meine Mitarbeiter bei diesem kritischen Go-Live nicht alleine lassen.“ Ich konnte ja noch sitzen. Ob ich hier saß oder zu Hause mich schlaflos im Bett wälzte, war eigentlich egal.</p>
<p>In den letzten 6 Wochen habe ich jedes Wochenende durchgearbeitet. Zusätzliche 20 Stunden zu den 50 bis 60 Stunden unter der Woche. Wir haben das Unmögliche möglich gemacht und dieses Projekt gestemmt. Jetzt saß ich starrend auf der Heizung und war zu nichts mehr fähig. Mir liefen die Tränen herunter.</p>
<p>„Mensch, jetzt gehe doch endlich nach Hause. Ich fahr dich auch.“</p>
<p>Soweit kommt es noch. „Nein, wenn, kann ich alleine fahren.“ Ich rufe meinen Partner an. Ich breche sofort in Tränen aus, als ich seine Stimme höre. Er schafft es mich zu überzeugen, dass es für heute gut ist. Es geht ja morgen in aller Früh gleich wieder weiter.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Mehr als 10 Jahre später</h2>
<p>Mein Zusammenbruch ist schon sehr lange her. Heute bin ich beim Laufen. Endlich habe ich einen Weg gefunden wieder regelmäßig zu joggen, ohne von meinem Körper sofort die rote Karte gezeigt zu bekommen.</p>
<p>Und jetzt habe ich es endlich verstanden warum! Dieselbe innere Haltung „streng dich an“ und „halt durch“, die ich in meinem Job lebte, lebte ich auch bei meinem Sport. Immer am Limit. Es muss weh tun, damit es etwas bringt.</p>
<p>Mein Körper hat die Zeit des Burnout nicht vergessen. Nach all den Jahren reagiert er immer noch empfindlich darauf, wenn ich über meine Grenzen gehe. Der Körper vergisst nicht. Ja, und es ist gut so. Mein Körper schützt mich davor ihm noch mal so etwas anzutun. Ihn noch einmal bis in die völlige Erschöpfung zu treiben.</p>
<p><strong>Getreu dem Motto: „Ich kann noch auf den Beinen stehen. Deshalb kann ich auch noch arbeiten.“</strong><strong></strong></p>
<p>Das ist ein fataler Irrtum</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Wachstum und Leistung braucht regelmäßige Pausen</h2>
<p>Gerade der Sport ist das perfekte Beispiel dafür, dass nur mit Pausen eine Leistungssteigerungen möglich sind. In jedem Buch über Lauftraining steht das geschrieben. Intervall Training ist der effektivste Weg die Leistung zu steigern. Und die Phasen der Anstrengung sind weniger und kürzer als die Phasen der Entspannung.</p>
<p>Ich habe schon früher Intervalltraining beim Laufen versucht. Ich bin bereits am Anschlag losgelaufen, was für die Distanz eigentlich schon zu schnell und gerade noch möglich war und habe dann mein Tempo noch erhöht. Kein Wunder, dass mein Körper mich schnellst möglich mit einem Infekt zur Ruhe gezwungen hat.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Auch unser Gehirn braucht Pausen</h2>
<p>Schon im Studium gab es diesen inneren Antreiber &#8222;Streng dich an&#8220;. Früher konnte ich keine Pause machen, bevor meine Aufgabe erledigt war. Ich saß beim Lernen oft den ganzen Tag vor meinen Büchern. Ich habe mir nicht erlaubt etwas anderes zu tun. Etwas, das mir Spaß gemacht hätte. Ich musste lernen. Beim Studium ist das ungünstig. Der Umfang des Lernstoffes ist wie ein Fass ohne Boden. Das heißt vor einer Prüfung saß ich täglich 8 bis 10 Stunden vor meinen Büchern.</p>
<p>Das Ergebnis war suboptimal. Ohne Pausen ist unser Gehirn einfach nicht mehr aufnahmefähig und das Lernen macht wenig Sinn. Was bleibt, ist das Gefühl sich angestrengt zu haben. Und regelmäßig nach den Klausuren lag ich mit 40 Grad Fieber im Bett. Wie doch in der nachträglichen Betrachtung alles zusammenpasst.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Den eigenen Körper spüren und Grenzen achten</h2>
<p>Irgendwann begann ich täglich zu meditieren. Ich machte mich auf die Suche was meinem Körper, meinem Geist und meiner Seele gut tut. Und so bin ich beim Qi Gong gelandet. Die Bewegungen taten mir gut und ich kam in die Ruhe.</p>
<p>Über zwei Jahre habe ich täglich meine Übungen gemacht und trotzdem musste ich mich immer überwinden. Mich anstrengen es zu machen. Passend zu meinem Lebenskonzept. Irgendwann kann ich auf die Idee, es gibt doch noch mehr: Thai Chi, Yoga, …</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Warum sich anstrengen, wenn es Dinge gibt, die mir guttun und gleichzeitig leicht gehen?</strong></p>
<p>Nach meiner ersten Yogastunde war ich überzeugt: das ist es. Seitdem gehe ich nicht nur wöchentlich zum Yoga, sondern ich mache jeden Morgen meine Yogaübungen und ich liebe es. Ich liebe es meine alte Beweglichkeit wieder zu spüren und meinen Körper auf eine ganz neue Art kennenzulernen und zu beherrschen. Meine Yogalehrerin macht mich auch immer wieder darauf aufmerksam, wenn ich wieder einmal dem Leistungsgedanken verfalle.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_17  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Das eigene Tempo finden</h2>
<p>Auch beim Laufen habe ich nun die Erlaubnis mir es leicht zu machen. Ich habe aufgehört nach der Puls-Uhr zu laufen. Ich laufe jetzt ohne Anstrengung. Ich habe wieder gelernt zu spüren, wann es meinem Körper gut geht. Ich kann mit meinem jetzigen Tempo ganz bequem die schneebedeckte Landschaft genießen.</p>
<p>Ich habe gelernt <strong>mein</strong> Tempo zu finden. Ich habe akzeptiert, dass ich nach der langen Pause langsam beginnen darf. Es fühlt sich toll an und meinem Körper geht es wunderbar.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Anspannung und Entspannung als Würze des Lebens</h2>
<p>Das heißt nicht, dass ich keine Ziele habe. Wenn ich soweit bin und mein Körper wieder vertrauen in meine Entscheidung gefasst hat, werde ich sicher mit dem Intervall-Training beginnen. Genauso wie ich auch jetzt beruflich wieder Erfolg habe. Auch als Selbständige habe ich nicht wenig Arbeit. Nein, ganz und gar nicht.  Ich mache meine Arbeit heute lediglich mit einer anderen Haltung.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>Arbeit darf Spaß machen und leicht gehen. Und ich achte zusätzlich auf regelmäßige Pausen.</strong></p>
<p>Mir etwas Gutes zu tun, zum Beispiel zum Yoga zu gehen, zu meditieren, am Sofa sitzen und aus dem Fenster schauen, Laufen gehen, ein gutes Buch lesen, mich mit inspirierenden Menschen treffen, Zeit mit meiner Familie verbringen oder ein leckeres Essen genießen.</p>
<p>Das sind Dinge, die gehören heute fest in meinen Alltag. Egal wieviel ich zu tun habe. Ich werde diese tragenden Säulen nie mehr aus meinem Leben verbannen. Sie unterstützen mich auch in meiner Arbeit. Wenn Körper, Seele und Geist im Einklang sind, bin ich viel fokussierter und somit effektiver. Ich erledige meine Arbeit in wesentlich kürzerer Zeit.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_19  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Sie wissen nicht, wo Sie mit Ihrer Arbeit anfangen sollen? Machen Sie eine Pause!</h2>
<p>Vor ein paar Tagen habe ich mir ein Video von Veit Lindau angesehen. In dem erklärte er: „Wenn ich das Gefühl habe, dass es anstrengend wird, und ich nicht mehr weiß, wo ich anfangen soll, gehe ich in die Badewanne oder Eis essen oder tue mir sonst irgendetwas Gutes.“</p>
<p>Im Stress verlieren wir den Fokus, alles dauert viel länger und wird in der Regel nicht gut. Gönne Sie sich eine Pause und tuen Sie sich etwas Gutes, dann geht es im Anschluss mindestens doppelt so schnell und wird richtig gut. Probieren Sie es aus!</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Resilienz hilft uns unnötige Anstrengungen zu erkennen und zu meiden</h2>
<p>Resilienz stärkt die eigene Selbstwahrnehmung, fördert die Fähigkeit uns selbst zu führen und hilft uns flexibel auf Veränderungen und jegliche Art von Herausforderungen zu reagieren. Wir erkennen klar, wann Anstregung sinnvoll und zielführend ist und wann nicht. Manchmal ist die Anstrengung die Würze im Leben. Und jedes gute Essen besteht nicht nur aus Würze.</p>
<blockquote>
<p>An welchen Stellen oder in welchen Bereichen Ihres Lebens können Sie es sich leichter machen?<br />Oft schlagen sich Verhaltensweisen in mehreren Lebensbereichen nieder. Wer im Sport immer am Anschlag trainiert, geht auch oft im Beruf weit über seine Belastungsgrenze.</p>
<p>Wo könnten Sie effektiver sein, wenn Sie mit Ruhe und Gelassenheit an die Aufgabe gehen?</p>
<p>Wann haben Sie das Gefühl, dass Sie stundenlang gearbeitet und nur wenig geschafft haben?</p>
<p>Gibt es Tage, an denen Sie nur wenig Zeit haben, und in dieser knappen Zeit schaffen Sie gefühlt die ganzen Aufgaben des gestrigen Tages?</p>
<p>Wieviel Wert hat für Sie eine Aufgabe, wenn es Ihnen leichtgefallen ist?</p>
<p>Darf Arbeit überhaupt leicht sein oder ist es dann keine Arbeit für Sie?</p>
<p>An welchem Ort arbeitest Sie? Haben Sie eine angenehme Arbeitsatmosphäre? Sitzen Sie bequem?</p>
<p>Trinken Sie genügend Wasser? Ein Gewichtsverlust in Form von nur 2 % Flüssigkeit führt bereits nachweislich zu Einschränkungen der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit (Armstrong und Epstein, 1999).</p>
<p>Sorgen Sie gut für sich oder nehmen Sie sich dafür eher keine Zeit?</p>
</blockquote></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_21  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>👉 Nimm dir nach diesem Artikel einen Moment Zeit und frage dich:</p>
<blockquote>
<p>Wo in meinem Leben mache ich es mir unnötig schwer – und wo darf es leichter gehen?</p>
</blockquote>
<p>Schreib dir eine kleine Veränderung auf, die du heute noch ausprobieren möchtest, und erlaube dir, mit Leichtigkeit erfolgreich zu sein</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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			</item>
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		<title>Die inneren Antreiber zähmen – 10 Schritte zu mehr Ruhe und Klarheit</title>
		<link>https://silkewolf.com/beeil-dich-oder-vom-wilden-affen-gebissen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Silke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2016 16:52:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Beil dich]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Antreiber]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><!-- divi:heading --></p>
<h1>Wie du den Druck von „Beeil dich!“ loslässt und innere Ruhe findest.</h1>
<p>In diesem Artikel erfährst du, wie innere Antreiber wie „Beeil dich!“ Stress und Hektik erzeugen – und welche 10 einfachen Schritte dir helfen, bewusst gegenzusteuern, Ruhe zu finden und wieder klar zu handeln.</p>
<h2>Kennst du solche Tage?</h2>
<p>In der Arbeit war einiges los. Ich habe gefühlt noch 1000 Dinge auf meiner Liste, die ich erledigen möchte, bevor ich mein Kind aus dem Hort abhole.</p>
<p><!-- divi:paragraph -->Zuhause hetze ich zwischen Keller, Erdgeschoss und 1. Stockwerk auf und ab. Da sehe ich die Kleider, die noch nicht aufgeräumt sind. Die Wäsche muss noch zusammengelegt werden. Es müsste auch dringend mal gesaugt werden. Die Aufgaben für meine Selbständigkeit türmen sich auf einem Stapel auf dem Tisch. Oje, wann soll ich das noch alles machen?</p>
<p><!-- divi:paragraph -->Ich schnappe mir die Dinge, die in den Keller müssen. Da fällt mir ein, der Einkaufszettel muss auch noch geschrieben werden. Schnell, dann kann ich direkt nach dem Abholen meiner Tochter noch im Bioladen vorbeifahren. Beim Herausziehen des Kochbuches fallen mir alle anderen Bücher aus dem Regal. Mist. Schnell wieder einräumen&#8230;</p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>STOPP! Höchste Zeit durchzuatmen!</h2>
<p><!-- divi:paragraph -->Das ist der Moment, an dem ich allerspätestens die Reißleine ziehe und in den Modus „Entschleunigung“ verfalle.</p>
<p><!-- divi:list {"ordered":true} --></p>
<ol>
<li style="padding-left: 30px;">Ein großes rotes Stoppschild erscheint vor meinem geistigen Auge. Das bedeutet für mich, alle Aktivitäten sofort einzustellen.</li>
<li style="padding-left: 30px;">Hinsetzen und Füße spüren!</li>
<li style="padding-left: 30px;">Ein Glas Wasser trinken und dreimal tief durchatmen. Das aktiviert meinen Parasympathikus, der wieder mehr Ruhe in meinen Körper bringt.</li>
<li style="padding-left: 30px;">Anschließend, wenn ich mich etwas beruhigt habe, überlege ich mir: „<strong>Was ist jetzt wirklich, wirklich wichtig?</strong>“</li>
<li style="padding-left: 30px;">Alle für diesen Moment unwichtigen und/oder nicht dringenden Aufgaben schreibe ich auf einen Zettel. Diesen lege ich zur Seite!</li>
<li style="padding-left: 30px;">Jetzt konzentriere ich mich auf <strong>die eine wichtige Aufgabe</strong>.</li>
<li style="padding-left: 30px;">Ich gehe jeden Schritt ganz langsam und bewusst. Ich spüre meine Fußsohlen auf dem Boden.</li>
<li style="padding-left: 30px;">Ich fasse alles mit größter Sorgfalt und Bewusstheit an. Ganz langsam und bedächtig.</li>
<li style="padding-left: 30px;">Bemerke ich, dass mein Geist wieder abschweift und sich weiteren Planungen und Überlegungen hingibt, erinnere ich ihn liebevoll und lenke meine Aufmerksamkeit wieder auf <strong>die eine wichtige Aufgabe.</strong></li>
<li style="padding-left: 30px;">Auch wenn mein Geist die noch nicht erledigten Dinge entdeckt, lenke ich meinen Fokus wieder zurück auf <strong>die eine wichtige Aufgabe</strong>. Ich erkläre meinem Kopf: „Die Aufgaben sind auf der Liste. Ich werde sie nicht vergessen. Alles hat seine Zeit.“ </li>
</ol>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>„Wenn du es eilig hast, gehe langsam!“ (Lothar Seiwert)</h2>
<p><!-- divi:paragraph -->Erstaunlicherweise bekomme ich in diesem Modus meist mehr geschafft, auch wenn ich für mich gefühlt super langsam gehe. Ich habe unglaublich viel erledigt und bin am Abend immer noch entspannt. Mein Qi Gong Lehrer hat mir mal gesagt: </p>
<p><!-- divi:quote --></p>
<blockquote class="wp-block-quote">
<p><strong><span style="font-size: 14pt;"> „Du kannst schnell gehen, wenn du innerlich ruhig bist.“</span></strong></p>
</blockquote>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>„Monkey Mind“ – Wie vom wilden Affen gebissen</h2>
<p><!-- divi:paragraph -->Im Buddhismus spricht man sehr treffend vom „Monkey Mind“. Was so viel bedeutet, dass unser Geist meist, wie ein wilder Affe, von einem Gedanken zum nächsten springt. Er beschäftigt sich mit der Vergangenheit. Er denkt darüber nach, was alles schiefgelaufen ist, oder was wir besser hätten machen sollen. Er ist mit der Planung unserer Zukunft beschäftigt und im näcshten Moment ist bei dem, was wir alles noch erledigen müssen. </p>
<p><!-- divi:paragraph -->Dabei sind viele unserer Gedanken redundant. Unser Gehirn bewegt sich oft in einer Dauerschleife und denkt dieselben Gedanken immer und immer wieder. Nur selten sind wir wirklich im Augenblick.</p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>95% unserer Handlungen, Entscheidungen, Gedanken laufen unbewusst ab</h2>
<p><!-- divi:paragraph -->Ist das nicht der erstaunlich? Es gibt Wissenschaftler, die behaupten es sind sogar noch mehr.</p>
<p><!-- divi:paragraph -->Unser Gehirn ist darauf trainiert Energie zu sparen. Jede automatisierte Handlung spart unserem Gehirn Energie. Und unser Gehirn benötigt richtig viel davon.</p>
<p><!-- divi:paragraph -->Das bringt uns im Alltag viel Gutes. Sie können Autofahren und nebenbei telefonieren oder Musik hören. Ebenso können Sie Radfahren und trotzdem auf den Verkehr achten und kommen sicher an Ihr Ziel, ohne darüber nachzudenken zu müssen, wie Radfahren geht.</p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>Hektik kann zu Burnout führen </h2>
<p><!-- divi:paragraph -->Ein Burnout entsteht dann, wenn du überlange Zeit mehr Energie investiest, als dass du auftankst. Der innere Antreiber „Beeil dich!“ macht uns glauben, dass wir nie ausreichend Zeit haben. Immer und egal in welcher Situation. Er sorgt dafür, dass wir immer schneller und immer mehr arbeiten. Wir haben schon gar keine Zeit für Pausen. Zusätzlich sorgt die Hektik, wie wir unter unseren Kollegen verbreiten und die Reihe an Flüchtigkeitsfehlern, welche auf Grund unserer immensen Schnelligkeit passieren, für wachsenden Unmut unserer Mitmenschen und so oft zu zusätzlichem Stress.</p>
<p><!-- divi:paragraph -->Sich zu beeilen ist an sich nicht verwerflich und manchmal durchaus von Nöten, nur nicht im Dauermodus. Schnell zu sein hat Menschen mit diesem Antreiber irgendwann in früheren Zeiten genutzt. Du hast irgendwann einmal, wahrscheinlich in deiner Kindheit gelernt, dass dein Bedürfnisse nach Anerkennung und Zugehörigkeit erfüllt wird, wenn due dich nicht beeilst. Eile hat dafür gesorgt, dass du geliebt und vielleicht auch gelobt wurdest.</p>
<p><!-- divi:paragraph -->In heutigen Berufsleben haben manche von uns diese tief sitzenden Gedankenmuster so verinnerlicht, das dieser Gedanke, sich beeilen zu müssen stets präsent ist und uns immer wieder zu einer ungesunden Schnelligkeit antreibt. Selbst wenn wir nur auf die Tolilette gehen.</p>
<p>Um etwas zu verändern, musste Sie sich Ihrer Gedanken und Ihres Verhaltens erst bewusst werden. Der erste Schritt war die Ehrlichkeit mit mir selbst.</p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>Mit Hilfe von Resilienz zu mehr innerer Ruhe</h2>
<p><!-- divi:paragraph -->Ein innerer Antreiber ist ein lang trainiertes und tief verinnerlichtes Denk- und Verhaltensmuster, welches wir nicht von heute auf morgen ablegen können. Es braucht Zeit, Geduld, einen liebevollen Umgang mit uns selbst und mit unserem inneren Antreiber.</p>
<p>In dem du deine Resilienz und deine Fähigkeit deine Emotionen selbst zur regulieren stärkst, lernst du im ersten Schritt entspannteren Umgang mit anstrengenden Situationen und lernst einen neuen Umgang mit deinen inneren Stimmen, die uns immer wieder zur Eile treiben. Und irgendwann werden diese Stimmen immer leiser. </p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>Selbstregulierung durch Meditation</h2>
<p><!-- divi:paragraph -->In der Meditation lernen wir unsere Gedanken zu kontrollieren. Wir beobachten unsere Gedanken, wie sie kommen und gehen und richten unsere Aufmerksamkeit immer wieder unserem Atem. Jedes Mal, wenn wir zu unserem Atem zurückkehren, lassen wir einen Gedanken los. Immer wieder. Das hilft uns auch in unserem Alltag Gedanken wie &#8222;Ich habe keine Zeit!&#8220; zu erkennen und loszulassen.</p>
<p><!-- divi:paragraph -->Durch permanentes Üben wird unser Gehirn ruhiger und ruhiger und die Lücken zwischen zwei Gedanken größer. Wir werden uns immer bewusster, was unser Geist denkt und können somit bewusst eingreifen. Meditation lehrt uns anstrengende und kontraproduktive Gedanken loszulassen sowie im Hier und Jetzt zu sein.</p>
<p><!-- divi:heading --></p>
<h2>Ideen für kleine Meditationen im Alltag</h2>
<p><!-- divi:paragraph -->Meditation ist nicht nur Sitzen und den Atem beobachten. Du kannst Achtsamkeit auch im Alltag üben, zu jeder Zeit. Hier ein paar Ideen. </p>
<p><!-- divi:list --></p>
<ul>
<li>Achtsames Dusche: Anstatt den Tag zu planen, fühl doch mal die warmen Wassertropfen auf deiner Haut. (Ich war echt erstaunt, wie schön sich das anfühlt.)</li>
<li>Bewusstes Essen (vielleicht sogar im Schweigen). Kaue jeden Bissen 36-mal. (Ist nebenbei fantastisch für deine Verdauung.) Lese neben her kein Buch und schaue auch nicht fern. Konzentriere dich auf das, was du schmeckst und riechst.</li>
<li>Gehe langsam und bewusst. Setze ganz bewusst einen Fuß vor den anderen und fühle deine Fußsohle am Boden. Wie verändert sich dabei deine Wahrnehmung der Umgebung?</li>
<li>Putze dir ganz bewusst die Zähne. Einen Zahn nach dem anderen.</li>
<li>Machen Sie deinen Abwasch zur Meditation.</li>
<li>Sauge dein Haus meditativ.</li>
<li>Unkraut zupfen eignet sich auch sehr gut für eine Meditation.</li>
</ul>
<p><strong><span style="font-size: 14pt;">Ein Tipp: Beginne mit EINER Tätigkeit, und nehme in deinem eigenen Tempo eine neue Aktivität dazu</span></strong> </p>
<p>Wenn du das Gefühl hast, dass dein innerer Antreiber dich immer wieder in Hektik treibt: Probiere eine der Übungen noch heute aus. Spüre, wie sich allein ein bewusster Atemzug oder ein langsamer Schritt anfühlen kann. Kleine Veränderungen machen oft den größten Unterschied. Und wenn du dir Begleitung wünschst, um tiefer an deinen Mustern zu arbeiten – dann lass uns sprechen.</p>
<p><!-- divi:paragraph -->Mehr zu den inneren Antreibern findest du  hier: <!-- divi:paragraph --><a href="https://silkewolf.com/innere-antreiber-so-erkennen-und-loesen-sie-stress">Innere Antreiber – Stress erkennen und lösen</a></p>
<p><!-- divi:image {"id":4933} --></p>
<p><!-- divi:paragraph --><span style="font-family: 'Comic Sans MS', sans-serif;"></span></p>
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